Tag des Denkmals 2016

Das war der Tag des Denkmals 2016

2016 stand der Tag des Denkmals am 25. September unter dem Motto „Gemeinsam Unterwegs“. Österreichweit nutzten rund 64.400 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit 260 Eventorte größtenteils bei freiem Eintritt und unter fachkundiger Führung kennen zu lernen oder neu zu erleben.

Burgenland

Auch heuer waren im Burgenland zahlreiche Besucherinnen und Besucher „gemeinsam unterwegs“: An 18 ausgewählten Orten – von Bruckneudorf bis ins südburgenländische Neumarkt an der Raab – wurde dank des großen Einsatzes von Privatpersonen, Gemeinden und Vereinen zahlreichen Interessierten ein vielfältiges Programm geboten. Großen Anklang fanden die Programmpunkte mit militärischem Bezug, etwa die Bunkeranlage und die ehemalige Erbsenschälerei in Bruckneudorf, weiters die Martinkaserne in Eisenstadt. Einen archäologischen Schwerpunkt bildete die mittelalterliche Kirchenruine am Friedhof von Leithaprodersdorf. Ein fulminantes Plädoyer gegen das Dämmen von Gebäuden hielt Architekt Klaus-Jürgen Bauer, Architekturtheoretiker und Verfasser der einschlägigen Streitschrift. Das Diözesanmuseum und das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt erschlossen dem Publikum in Sonderführungen das Motto des heurigen Jahres. Privateigentümerinnen und -eigentümer öffneten die Pforten ihrer Häuser in Forchtenstein und Purbach – eine einmalige Gelegenheit, die von Vielen genutzt wurde. Ein fundierter Einblick in die Welt der Restaurierung wurde ebenfalls anhand der laufenden Arbeiten in der Forchtensteiner Rosalienkapelle und im Ruster Bürgerspital gewährt. Unterhaltsame Programme boten das Freilichtmuseum Gerersdorf, das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab und das Landtechnikmuseum in St. Michael. Auch St. Margarethen bildete mit Lesung und Musik im Bildhauerhaus einen kulturellen Höhepunkt. Im malerischen Sopronbánfalva führte ein Rundgang zu den unterschiedlichsten Objekten: vom verfallenden Bauernhaus bis zur vorbildlich restaurierten Klosteranlage.

Gruppe von Menschen © BDA
Menschen vor dem Eingang © BDA
Menschengruppe vor Gebäude © BDA

Kärnten

In den Kärntner Medien war der Denkmaltag heuer glücklicherweise ein Schwerpunktthema. Da sich alle vom Bundesdenkmalamt angefragten Mitveranstalterinnen und -veranstalter an der jährlichen Denkmalschau äußerst engagiert beteiligten, wurde der 25. September zu einem wahren Fest! Selten waren so viele Denkmalpilgernde in Kärnten gemeinsam unterwegs: Zu Fuß oder im Automobil machte sich ein begeistertes Publikum auf zu vielen geschichtlich, künstlerisch, kulturell bedeutenden und auch zu bisher weniger bekannten denkmalwürdigen Bauten, die Kärntens historische Wege, Straßen und Bahntrassen säumen und am Tag des Denkmals im Rahmen von Sonderführungen vorgestellt wurden. Publikumsmagnet für Groß und Klein war mit 1300 Besucherinnen und Besuchern der Liechtenstein‘sche Tierpark mit der Burgruine in Rosegg. Nach einer Sonderführung am Freitag, bei der das Konzept für einen neuen, auf die komplexe Baugeschichte abgestimmten Rundgang präsentiert wurde, gab es am Sonntag bei einem Tag der offenen Tür die Möglichkeit, kostenlos den Wildtierbestand in Augenschein zu nehmen, der vor fast 200 Jahren im weitläufigen Areal der Burgruine - im Umfeld der historischen Mauern des 13.-19. Jahrhunderts - angesiedelt wurde. Mancherorts wurde Besucherinnen und Besuchern ein musikalischer Empfang geboten: Am „Jugendstilbahnhof“ in St. Veit an der Glan erwartete die Menschen eine Abordnung des Kärntner Trommelkorps, in Innerteuchen entlockte ein Spezialist der dort befindlichen Truhenorgel des 16. Jahrhunderts himmlische Klänge und in Rosenbach wurde die Einweihung der aus der Zeit des Karawankenbahn-Baues stammenden und 2015/16 konservierten Kapellenruine musikalisch eindrucksvoll vom Frauenchor „Rož“ und der slowenischen Musikschule gestaltet. Zusätzlich zu mehreren Wanderungen, u. a. am Gamsgrubenweg in über 2.000 m Seehöhe oder auf den Spuren des heiligen Benedikt und der heiligen Hemma im Lavanttal und nach St. Georgen am Längsee mit ausreichender Gelegenheit für Kirchenbesichtigungen und für Fachgespräche, gab es bei einer Geocaching-Erzbergwanderung in Knappenberg ein familienorientiertes Angebot, um Kindern den Wert des kulturellen Erbes spielerisch nahe zu bringen. Geistige und kulinarische Labung erhielten Denkmalinteressierte bei einem Stadtspaziergang mit dem Höhepunkt der Besichtigung einer aktuellen Goya-Ausstellung im historischen Stadtturm in Gmünd, bei einem auf das Thema „Verkehrswege“ zugeschnittenen Klagenfurter Altstadtspaziergang, bei Archäologie-Veranstaltungen am Zollfeld und in Warmbad-Villach und bei einem Spaziergang durch den Schlosspark in Damtschach. Im Rahmen einer Kulturfahrt, bei der in einer am Denkmaltag eröffneten Galerie im ehemaligen barocken Pfarrhof Saak und im Museum in Nötsch die Kunst und Denkmalkultur des unteren Gailtales im Mittelpunkt standen, galt der größte Andrang Cornelius Kolig und seinem Gesamtkunstwerk. Wer trotz erforderlicher Teilnehmerbeschränkung Eintritt in das mauerumfriedete Areal mit dem versammelten, stetig veränderten Werk des Künstlers in Vorderberg fand, hatte an diesem spätsommerlichen Herbsttag unter lackblauem Himmel wahrlich das Gefühl, im Paradies zu sein! Alle 17 Veranstaltungen zu Kärntner Denkmälern waren auch diesmal nur möglich, weil Denkmaleigentümerinnen und Denkmaleigentümer, Fachleute, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner großteils unentgeltlich mitmachten!

Menschengruppe im Wald © BDA
Kindergruppe © BDA
Menschengruppe im Stiftshof © BDA

Niederösterreich

Der Tag des Denkmals fand heuer unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs" statt - und tatsächlich war eine große Zahl an kulturinteressierten NiederösterreicherInnen mit den DenkmalpflegerInnen, Bauherrn, ForscherInnen und RestauratorInnen gemeinsam unterwegs, um ihre Denkmale zu besuchen und sich über die aktuellen Forschungen und Restaurierungen zu informieren. Etliches Neues, normalerweise Unzugängliches, konnte entdeckt, und bereits Bekanntes neu erfahren werden. So bot das Stift Göttweig die Möglichkeit, die laufenden umfangreichen Sanierungsarbeiten an den Dächern im Rahmen einer Führung auf das Dach kennen zu lernen. Dabei stellte Frater Andreas historische Materialien und Handwerkstechniken und moderne Sanierungsmethoden vor. Bei prächtigem Spätsommerwetter fand die Fahrradtour im Waldviertel statt, bei der auf dem neu errichteten Thayatal Radweg mehrere Denkmale, Kirchen, Schlösser und Burgen besucht wurden. Dort fanden Führungen durch DenkmalpflegerInnen, RestauratorInnen und Bauherren statt. Ein Kinderprogramm und ein Malwettbewerb ergänzten das Angebot. Drei Ortsgruppen stellten das Projekt „Topothek“ vor. Viele freiwillige MitarbeiterInnen in niederösterreichischen Gemeinden helfen mit, ihre Bildquellen zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Dr. Aigner zeigte die Bedeutung eines derartigen Projekts an Hand des teilweise verloren gegangenen Klosters Klein Mariazell, das nur mehr durch historische Ansichten und Fotos überliefert ist. Das Thema „Gemeinsam unterwegs“ zeigte an 38 niederösterreichischen Veranstaltungsorten die Bandbreite der Denkmalpflege. Unseren engagierten Veranstaltungspartnern und allen Besuchern, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, wird an dieser Stelle herzlich gedankt.

Modellanlage © BDA
Menschengruppe beim Eingang © BDA
Fahrradgruppe © BDA

Oberösterreich

Zum Thema „Gemeinsam unterwegs“ gab es in Oberösterreich 41 Programmpunkte. Mit etwa 6.704 Besucherinnen und Besuchern war der Denkmaltag auch heuer wieder ein voller Erfolg. Regelrecht gestürmt wurden die Programmpunkte in Feldkirchen bei Mattighofen (Kaspergut) und in Grein (Greinburg). Aber auch in Gmunden (Villa Lanna), Schärding (Stadtmuseum), in Steyr (Altstadtführung und Stollen) oder in Kremsmünster (Stift Kremsmünster) wurde ein reger Zulauf verzeichnet. Fest etabliert ist der Tag des Denkmals in Freistadt. Das heurige Programm war besonders vielseitig, die mittelalterlichen Kelleranlagen wurden ebenso wie die zahlreichen Events (Rauminstallation, Schauschmiede) von einem begeisterten Publikum aufgenommen. Großen Zulauf verzeichneten erwartungsgemäß die Wanderungen, geführten Rundgänge und Wallfahrten, die entsprechend dem Veranstaltungsmotto „Gemeinsam Unterwegs“ in zahlreichen Orten ausgerichtet wurden. Die Leiterin der Abteilung Oberösterreich übernahm die Führungen in Stift Kremsmünster und in der Villa Lanna, während ihr Stellvertreter Mag. Klaus Kohout, Koordinator des Denkmaltages, im Haslacher Barocksalon und in Schloss Ennsegg im Einsatz war. Frau DI Irene Doubrawa und Mag. Daniel Resch übernahmen Führungen in Steyr und Frau Mag. Susanne Leitner begrüßte Gäste im Hagerhäusl in Kefermarkt und bei der Florianerbahn. Der große Erfolg des Denkmaltages ist in erster Linie den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für die Organisation der Besichtigungen an Ort und Stelle zuständig sind, zu verdanken. In Oberösterreich sind viele engagierte Damen und Herren alljährlich beim Tag des Denkmals im Einsatz, ihnen gebührt – ebenso wie den mitverantwortlichen Organisatorinnen und Organisatoren in der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege in Oberösterreich, der Landeskulturdirektion und der Diözese Linz – großer Dank.

Vortrag mit Menschengruppe © BDA
Schmied bei der Arbeit © Sabrina Auböck
Menschengruppe am Dachboden © BDA

Salzburg

Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher waren am Tag des Denkmals 2016 im Bundesland Salzburg „gemeinsam unterwegs“, um im Rahmen von Spezialführungen ein vielfältiges und exklusives Programmangebot zu nutzen. Besonders jene Spezialführungen durch gerade in Restaurierung befindliche Altstadthäuser in der Stadt Salzburg selbst weckten ein großes Publikumsinteresse. In Maria Kirchenthal begeisterte aber auch das traditionelle Thema Wallfahrt und das nur an diesem Tag geöffnete Stöckl hunderte Gäste. Radstadt mit seiner Wehranlage in Mandling als „Bollwerk“ an der einstmaligen Grenze des Erzbistums Salzburg zu Österreich fand ebenfalls sehr große Beachtung. Die Abteilung Salzburg des Bundesdenkmalamtes dankt allen am kulturellen Erbe des Landes interessierten BesucherInnen herzlich für Ihr Kommen! Ein mindestens ebenso großer Dank geht aber an alle DenkmaleigentümerInnen, ArchitektInnen, RestauratorInnen, Institutionen und Freiwilligen, die mit ihrer unentgeltlichen Unterstützung und ihrer Bereitschaft, Wert und Bedeutung der Denkmäler allen zu vermitteln, solch eine Veranstaltung erst möglich machen. Ausschließlich Ihr wertvolles Engagement macht den Tag des Denkmals zu einer erfolgreichen Kulturveranstaltung!

Ein Mann hält einen Vortrag für eine Menschengruppe © BDA
Hauptfassade mit Menschengruppe © BDA
Menschengruppe beim Eingang zur Mühle © BDA

Steiermark

„Der Tag des Denkmals ist jedes Jahr so ein Riesenerfolg! Obwohl gestern in der ganzen Steiermark unzählige Feste veranstaltet wurden, die bei dem schönen Wetter sicher gut besucht waren, hörte man die Menschen überall vom Tag des Denkmals reden.“ Diese E-Mail erreichte uns als Feedback von einer unserer Partnerinnen. Und das spiegelt die positive Stimmung unserer Veranstaltung wieder. Sie wird von Jahr zu Jahr besser wahrgenommen und viele Interessierte waren im wahrsten Sinn schon als „Denkmalprofis“ unterwegs. Jedenfalls war die Begeisterung spürbar und den ProgrammpartnerInnen war die Freude über das Interesse ins Gesicht geschrieben. Ihnen gebührt ein herzlicher Dank!

Innenhof mit Stehtischen © BDA
Eröffnungsrede des Abteilungsleiters © BDA
Garten © Gottfried Kaser

Tirol

Bei prachtvollem Herbstwetter waren heuer insgesamt 5.448 interessierte BesucherInnen „gemeinsam unterwegs“, um das kulturelle Erbe unseres Landes zu besichtigen. An insgesamt 13 Orten wurden unterschiedliche Führungen angeboten, die die Vielfalt der Denkmallandschaft Tirols präsentierten. Der Bogen spannte sich von einem historischen Straßenstück, einer Gartenanlage und einer alpinen Schutzhütte über Pilgerwege bis zu archäologischen Stätten, einer Siedlung aus den 1940er Jahren oder gewaltigen Befestigungsanlagen. Besondere Anziehungspunkte waren natürlich Stift Stams, das an diesem Tag die Fertigstellung seiner langjährigen Restaurierung feierte, sowie die Burgenwelt Ehrenberg in Reutte, die mit der Highline 179 spektakuläre Ausblicke bot. Der Erfolg des diesjährigen Tages des Denkmals war wieder einmal nur durch den Einsatz und die Mithilfe unserer verlässlichen PartnerInnen möglich. Auch die große Unterstützung der Medien trug zum Gelingen der Veranstaltung bei. Der Tag des Denkmals hat uns gezeigt, dass das kulturelle Interesse der Tirolerinnen und Tiroler, ihre unmittelbare Heimat näher und aus unterschiedlichsten Blickpunkten kennen zu lernen, groß ist. Wir bedanken uns bei allen, die mit ihrer Hilfe und ihrem persönlichen Einsatz zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Diese Hilfe und die vielen BesucherInnen sowie Interessierten zeigen uns, dass es sich lohnt, uns für den Erhalt unseres kulturellen Erbes einzusetzen und diese Veranstaltung weiter zu führen.

Menschengruppe bei Führung © BDA
archäologische Ausgrabung mit Besuchern © BDA
Menschengruppe vorm Eingang © BDA

Vorarlberg

Über 2.000 Kulturinteressierte waren bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam im Sinne des Mottos des Tages des Denkmals 2016 in Vorarlberg unterwegs. Das Angebot reichte vom Ausprobieren historischer Handwerkstechniken im BDA in Bregenz über zahlreiche Spezialführungen mit viel Hintergrundwissen beispielsweise zu den Fresken in der Kaserne in Bregenz, der Landesbibliothek im ehemaligen Stift und zu den Kirchenräumen in Bürs und Schoppernau bis zum gemütlichen Frühstücksbrunch mit Jazzklängen im Garten des Zehentkeller in Röthis. Das breite Spektrum bot für jeden Besucher etwas. Zahlreiche Wander- und Spazierfreunde kamen in Nenzing mit Thomas Gamon sowie Schruns/Gortipohl bei Orgelklängen und auch in Rankweil auf historischen Spuren vom Liebfrauenberg abwärts auf ihre Rechnung. Auch im Silbertal und in Schoppernau ließ sich das Wandern mit Kulturgenuss wunderbar verbinden. Die Hohenemser bildeten mit fünf ganz unterschiedlichen Programmpunkten einen eigenen Schwerpunkt vor Ort. Die zahlreichen Architekturfans kamen bei der Besichtigung der Dogana in Feldkirch auf ihre Kosten und konnten ihr Wissen über die Stadt zusätzlich bei Fachführungen zur Stadtgeschichte auffrischen. Auch in Lustenau lockte das schöne Wetter einige Radler zur begleiteten Radtour mit den Archivaren quer durch die Marktgemeinde. Für ein abwechslungsreiches Programm für Klein und Groß sorgte mit bereits viel „Tag des Denkmals-Erfahrung“ das Team der Burgruine Blumenegg. Eine exzellente Bewirtung bot das Team der Pfarrgemeinde Herz Jesu neben den spannenden und gut besuchten Führungen, somit wurde nicht nur der Kulturhunger gestillt. Die PartnerInnen des BDA in Vorarlberg waren mit großem Engagement für die gemeinsame Sache im Einsatz – die BesucherInnen dankten es mit regem Interesse und werden dieses Verständnis für unser kulturelles Erbe mit Sicherheit weiter tragen.

Menschengruppe © BDA
Menschen beim Eingang © BDA
Eine Gruppe von Menschen in einem Bibliotheksraum © BDA

Wien

Knapp 50 Stationen, wunderbares Herbstwetter und ein vielfältiges Angebot an Führungen, Stadtrundgängen, Lesungen, Filmvorführungen und musikalischen Darbietungen lockten heuer wieder zahlreiche BesucherInnen zum Tag des Denkmals nach Wien. Gemäß dem diesjährigen Thema „Gemeinsam unterwegs“ lud das Bundesdenkmalamt einerseits zu zahlreichen Führungen durch historische Bauten und Stadtrundgängen aber auch zu Reisen durch literarisches, filmisches und musikalisches Kulturgut ein. So schlossen sich rund 220 Personen dem militärhistorischen Bummel an, genossen Rundgänge durch den Türkenschanzpark oder bewegten sich mit einem der zahlreichen Hop On Hop Off-Busse oder den schönen denkmalgeschützten, historischen Wiener Tramwaywägen durch die Stadt. Eröffnet wurde die Veranstaltung in der Urania, von der aus im Anschluss eine kulturelle und musikalische Matinée mit dem Schwerpunkt SlowenInnen in Wien startete. MitarbeiterInnen des Bundesdenkmalamtes, verschiedener Vereine und Institutionen sowie DenkmaleigentümerInnen organisierten zahlreiche Führungen und ließen den BesucherInnen einen Blick in sonst für die Öffentlichkeit verschlossene Räumlichkeiten erhaschen. So beteiligten sich auch dieses Jahr wieder das Haus der Industrie, die Französische Botschaft oder das Palais Erzherzog Wilhelm/Deutschmeisterpalais auf der Wiener Ringstraße, die sich großen Interesses erfreuen konnten. Auch im Wiener Stephansdom war der Andrang enorm. Im Metro Kinokulturhaus konnte man in frühe Reisedokumentationen eintauchen und im Literaturmuseum auf den gemeinsamen Spuren verschiedener Paare der österreichischen Literaturszene und Gruppierungen wandeln. Auch das Bundesdenkmalamt selbst öffnete in der Wiener Hofburg wieder seine Tore um Interessierten einen Einblick in die Projekte der einzelnen Abteilungen und deren Arbeitsweisen zu ermöglichen. Bis spät in den Abend hinein lockte auch die Arena mit ihren zahlreichen Führungen hunderte Gäste in das ehemalige Schweineschlachthaus St. Marx und ließ den Tag des Denkmals 2016 bei einer Filmvorführung gemütlich ausklingen.

Menschengruppe beim Eingang © BDA
Straßenbahngarnitur vorm Rathaus © BDA
Menschengruppe in einem Prunkraum © BDA