Tag des Denkmals 2017

Das war der Tag des Denkmals 2017

2017 stand der Tag des Denkmals am 24. September unter dem Motto „Heimat großer Töchter“. Österreichweit nutzten rund 67.000 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit 293 Eventorte größtenteils bei freiem Eintritt und unter fachkundiger Führung kennen zu lernen oder neu zu erleben.

Burgenland

Die heurigen Programmpunkte, 24 ausgewählte Orte - vom slowakischen Bratislava bis ins südburgenländische Gerersdorf –, fanden großen Anklang bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Dank des Engagements von Privatpersonen, Gemeinden und Vereinen wurde ein vielfältiges Programm präsentiert. In Sonderführungen entlang des Krönungsweges Maria Theresias und durch die Altstadt Soprons erschloss sich Interessierten das diesjährige Motto. Architekt Klaus-Jürgen Bauer berichtete in seinen Führungen über Werk und Schaffen der Architektin Martha Bolldorf-Reitstätter. In Eisenstadt öffneten auch einige Museen ihre Pforten zum heurigen Spezialthema. Ein Einblick in abgeschlossene, laufende und künftige Restaurierungen wurde in der Antonikapelle in Großhöflein, in der Friedhofskirche in Oberschützen und in der Filialkirche in Hammerteich geboten, wo der Tag des Denkmals mit einem eigens kreierten Spezialbier festlich begangen wurde. Privateigentümer gewährten Zugang zu ihren jüngst restaurierten Häusern – viele nutzten die Gelegenheit, ein typisches südburgenländisches Arkadenhaus sowie eine Ikone der modernen Architektur des Burgenlandes, das Haus Dellacher, zu besichtigen. Ein kultureller Höhepunkt war das Orgelkonzert an der jüngst restaurierten Orgel in der evangelischen Kirche in Oberschützen. Musikalische Akzente setzten auch das Haydn-Haus in Eisenstadt und das Liszt-Haus in Raiding. Unterhaltsame Programme gestalteten in bewährter Manier das Freilichtmuseum Gerersdorf, das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab und das Landtechnikmuseum in St. Michael. Wanderfreudige bevorzugten das frische Wetter für eine Wanderung entlang der römischen Bernsteinstrasse.

mehrere Menschen in der Friedhofskirche © BDA
mehrere Menschen stehen neben einem Swimmingpool © BDA
mehrere Menschen vor einer Statue in Bratislava © BDA

Kärnten

Kärntens „große Töchter“, wie Anna Neumann und Hemma von Gurk, vor allem aber die österreichische Magna Mater Maria Theresia verführten am diesjährigen Tag des Denkmals trotz eines wolkenverhangenen Himmels zu regem Besuch! Als besondere Attraktionen erwiesen sich dabei jene Denkmale, die am Vorabend in einem Fernsehspot landesweit zu sehen waren: Vor allem das Friesacher Bürgerhaus, wo eine denkmalgerecht wieder hergestellte „Biedermeierstube“ zusammen mit einer liebevoll gestalteten Ausstellung (Kuratorenteam M.+J Eichert) und einer „Modeschau“ der Kärntner Bürgerfrauen für Genreszenen „à la Waldmüller“ sorgten, blieb bis zum Abend mehr als gut gefüllt. Anschaulich vermittelten Experten in drei Kärntner Klosteranlagen dem konzentriert lauschenden Publikum eindrucksvolle Beispiele höfischer Architektur- und Kunstproduktion – von Nikolaus Pacassis Residenz in Klagenfurt über Johann Gfalls Fresken in Viktring bis hin zu einer als Missionarin malerisch inszenierten Regentin inmitten der von ihr bekehrten Kontinente in Zedlitzdorf! An zeitgenössischer Literatur-, Kunst- und Architektur-Begeisterte waren auf den Spuren Kiki Kogelniks in Bleiburg, in der Galerie Walker und im Atelier Druml in Saak, im Nötscher Museum, im Musil-Museum und bei einer Klagenfurter Stadtführung mit Kärntner Architektinnen bestens bedient. Das traditionell große Interesse der Kärntner Öffentlichkeit an aktuellen archäologischen Funden und bauhistorischen Entdeckungen sorgte auch bei den Führungen in Virunum, am Hemmaberg, in Globasnitz und auf der Burgruine Aichelberg für entsprechende Besucherzahlen. Mit der Minimundus GmbH konnte erstmalig ein auf Kinderprogramme spezialisierter Kooperationspartner gewonnen werden, wobei die Habsburgerschlösser des weltweit bekannten Miniaturenparks keineswegs nur Kids, sondern auch deren Eltern faszinierten! Einzig die Theresienvorstadt in Triest ließ sich bei heftigem Gewitter nicht wie geplant per pedes, sondern nur „spazierfahrend“ erkunden: Stadterklärer Dr. A. Gilli sorgte bei der sehr persönlichen Präsentation habsburgischer Architektur inklusive Domführung dennoch für einen gelungenen Ausklang dieser „Fahrt ins Graue“! Der besondere Dank der Abteilung für Kärnten gilt allen unseren Kooperationspartnerinnen und –partnern, den Kärntner Medien (insbesondere der Kleinen Zeitung) und vor allem Ihnen, geschätztes Publikum! Und nicht vergessen: Am 30. September 2018 geht wieder der Vorhang für unsere Kärntner Denkmale auf!

Triest, Dom San Giusto © BDA
Besucherinnen und Besucher vor der Burgruine Aichelberg © Verein FIALE
Kärnter Bürgerfrauen © BDA

Niederösterreich

Der Tag des Denkmals verlief in Niederösterreich heuer sehr erfolgreich. Wie jedes Jahr haben die vielfältigen Aktivitäten in der Kartause Mauerbach viele Besucher und Besucherinnen aller Altersstufen angezogen. Reges Interesse fanden auch die Führungen durch die Burganlage Rehberg, wo neben den Fachführungen durch Archäologen auch ein spezielles Kinderprogramm angeboten wurde. Zu den meist besuchten Veranstaltungsorten zählte auch das Schloss Coburg in Ebenthal, wo der Schlossbesitzer persönlich sein Denkmal vorstellte und das Bildprogramm der bedeutenden Deckenmalerei des Festsaales erklärte. Die auch nur am Tag des Denkmals zugängliche Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt wurde von der großen Herrscherin Maria Theresia, deren Geburtstag sich heuer zum 300. mal jährt, gegründet. Dort wurde den vielen interessierten Besucherinnen und Besucher die reiche künstlerische, geschichtliche und kulturelle Tradition der Militärakademie vermittelt. In Pöggstall, der Gemeinde, in der heuer die niederösterreichische Landesausstellung stattfindet, wurde die etwas abseits liegende Filialkirche Sankt Anna im Felde mit kunst- und kulturhistorischen Führungen in den Mittelpunkt gerückt. In einer anderen, fern der Zentren liegenden Kirche, Dietmanns, konnte eine Vorführung von historischen Maltechniken, besonders die Schablonenmalerei, besucht werden und ist auf großes Interesse gestoßen. Diese beiden Projekte wurden anlässlich der abgeschlossenen Kirchenrestaurierung vorgestellt und zeugen vom Engagement der lokalen Bevölkerung für Ihr gemeinsames Erbe.

Blick in die Kirche mit mehreren Menschen © BDA
mehrere Menschen in Gmünd © BDA
mehrere Menschen in der Kirche © BDA

Oberösterreich

Zum Thema „Heimat großer Töchter“ gab es in Oberösterreich 43 Programmpunkte. Mit etwa 6700 Besucherinnen und Besuchern war der Denkmaltag auch heuer wieder ein voller Erfolg. Regelrecht gestürmt wurden die Programmpunkte in Alberndorf (Schloss und Burg Riedegg, siehe Bild) und in Traunkirchen (Nonnenkloster und Jesuitenresidenz). Aber auch in Kremsmünster (Theater am Tötenhengst und Schloss Kremsegg), Kefermarkt (Pfarrkirche, siehe Bild), Gutau (Färbermuseum) oder in Steyr (Altstadtführung, jüdischer Friedhof und Stollen der Erinnerung) wurde ein reger Zulauf verzeichnet. Fest etabliert ist der Tag des Denkmals in Freistadt. Das heurige Programm war wieder besonders vielseitig, die mittelalterlichen Kelleranlagen (siehe Bild) wurden ebenso wie die zahlreichen Events (Rauminstallation, Schauschmiede) von einem begeisterten Publikum aufgenommen. Die Leiterin der Abteilung Oberösterreich, Dr.in Ulrike Knall-Brskovsky, übernahm Führungen in Stift Schlierbach, während ihr Stellvertreter, Mag. Klaus Kohout, Koordinator des Denkmaltages in Oberösterreich, bei Veranstaltungen in Alberndorf, Kefermarkt, Gutau und Freistadt im Einsatz war. Frau Dipl.-Ing.in Mag.a Eva Lettl erläuterte die Restaurierung in Kremsmünster im Theater am Tötenhengst und stand für Fragen zur Verfügung. Der große Erfolg des Denkmaltages ist in erster Linie den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für die Organisation der Besichtigungen an Ort und Stelle zuständig sind, zu verdanken. In Oberösterreich sind viele engagierte Damen und Herren alljährlich beim Tag des Denkmals im Einsatz, ihnen gebührt – ebenso wie den mitverantwortlichen Organisatorinnen und Organisatoren in der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege in Oberösterreich, der Landeskulturdirektion und der Diözese Linz – großer Dank.
2018 wird der Tag des Denkmals am 30. September zum Thema „Schätze teilen – Europäisches Kulturerbejahr 2018“ stattfinden.

Innenhof der Burg mit Besuchern beim Buffet © BDA
Blick in die Kelleranlage in Freistadt © BDA
Blick auf den Altar in der Pfarrkirche, davor stehen mehrere Besucher © BDA

Salzburg

Mehr als doppelt so viele BesucherInnen wie im letzten Jahr besuchten am diesjährigen Tag des Denkmals die zahlreichen Programmpunkte im Bundesland Salzburg. Dank des großen Engagements der DenkmaleigentümerInnen und unserer PartnerInnen, die unentgeltlich und in ihrer Freizeit bereit waren, unser kulturelles Erbe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu vermitteln, wurde der 24. September 2017 mit 4.400 BesucherInnen ein großer Erfolg! Der Dank geht an dieser Stelle auch an die Salzburger Medien, die das Bundesdenkmalamt bei der Bewerbung tatkräftig und professionell unterstützten. Besonders erfreulich war, dass sowohl die einzelnen Programmpunkte in den Landbezirken als auch jene in der Landeshauptstadt reges Publikumsinteresse fanden. Vor allem Schloss Kuenburg und der Lungau zählten zu den Highlights am Land, während in der Stadt Salzburg das Landesgericht und die von der Sachverständigenkommission der Altstadterhaltung präsentierten Objekte großen Anklang fanden. Mit dem Schloss Arenberg, dem Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain, dem Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang und dem Heimatmuseum in St. Gilgen ist es heuer gelungen, neue Facetten unseres kulturellen Erbes vorzustellen. Das Interesse an den „Tschikweibern“ der Stadt Hallein konnte ganz besonders das Keltenmuseum Hallein wecken. Das Team der Abteilung für Salzburg des Bundesdenkmalamtes dankt allen Kulturinteressierten, allen DenkmaleigentümerInnen und Partnerinstitutionen herzlich für das große Interesse und Engagement! Tragen Sie dieses weiter und besuchen Sie uns im nächsten Jahr am 30. September 2018 wieder, wenn das Motto lautet: „Schätze teilen – Europäisches Kulturerbejahr“!

Mutter und Kind blicken in eine Zelle am Landesgericht Salzburg © BDA
mehrere Menschen auf dem Dach des Landesgerichts © BDA
Tag des Denkmals Fahne hängt aus einem geöffneten Fenster © BDA

Steiermark

„Am Tag des Denkmals werden die positiven Früchte endlich sichtbar“, war in einem Interview über die Veranstaltung zu lesen. Das haben erfreulicherweise ca. 7.000 Interessierte in der Steiermark auch so verstanden, unser Angebot genutzt und die vielen Früchte rund um Denkmalschutz und –pflege besichtigt. Präsidentin Prof.in Dr.in Barbara Neubauer eröffnete gemeinsam mit Landeskonservator Dr. Christian Brugger bei der Heiligen Geist Kapelle in Bruck an der Mur den diesjährigen Tag des Denkmals. Ob langjährige Partner oder Programmpunkte, die zum ersten Mal dabei waren, überall war die Freude spürbar, besonders das Thema rund um bedeutende Frauen hat den Beteiligten in der Vermittlung großen Spaß gemacht. So spielte Maria Theresia in Eggenberg, Mariazell und bei Schwerpunkt-Stadtführungen in Graz eine gewichtige Rolle. Bedeutende Forscherinnen wurden etwa in der Lurgrotte oder am Flughafen Graz vor den Vorhang geholt und dabei auch Unbekanntes preisgegeben. Anna Neumann in Murau, die Gallerin auf der Riegersburg, Anna Plochl in Vordernberg oder Paula Grogger in Öblarn boten eine Vielfalt an Präsentationsmöglichkeiten - ob Führung, Vortrag, Konzert, Theater, Erntedankfest oder die Richtigstellung überlieferter Geschichten und Geschichterl. In der Restaurierwerkstatt Thümmel waren sogar die angebotenen kulinarischen Köstlichkeiten aus Bestandteilen, die auch bei einer fachgerechten Restaurierung Verwendung finden. Oral history war bei der Ausstellung im Denkmalamt in Graz unmittelbar erlebbar, wo die 98-jährige Künstlerin Prof.in Dina Kerciku erfreulicherweise anwesend war. Baustellenbesichtigungen wie etwa in der Basilika in Seckau sind natürlich immer ein großer Anziehungspunkt, genauso wie die Öffnung von Privathäusern, etwa Burg Rothenfels in Oberwölz oder das Meran- und Stampferhaus in Vordernberg, wo mit großer Professionalität und Wertschätzung das begeisterte Publikum empfangen wurde. Ein herzliches Dankeschön an ALLE!

Menschen vor der Minoritenkirche © BDA
Besucherinnen und Besucher in der Basilika Seckau während der Restaurierung © BDA
viele Besucherinnen und Besucher im Haus © BDA

Tirol

Bei perfekten Wetterbedingungen für Besichtigungen nutzten knapp 4.000 Besucherinnen und Besucher unser vielfältiges Programmangebot am Tag des Denkmals 2017 und wandelten gemeinsam auf den Spuren „großer Töchter“ sowie interessanter Kulturdenkmäler. An insgesamt 16 Veranstaltungsorten fanden Spezialführungen zum österreichweiten Motto „Heimat großer Töchter“ und zu den Themenschwerpunkten Maria Theresia, Musik, Archäologie und Martin Luther statt. Besondere Publikumsmagneten waren heuer wieder normalerweise nicht zugängliche Denkmale, wie das Kloster der Töchter des Herzens Jesu – das „Königliche Damenstift“ – in Hall in Tirol, die Theresianische Normalschule in Innsbruck oder das Kraftwerks- und Windkanalprojekt in Haiming. Daneben stießen auch die übrigen Programmpunkte mit ihren spannenden Spezialführungen auf reges Besucherinteresse. Durch die geographische Schwerpunktsetzung im Raum Innsbruck, Hall in Tirol und Haiming war es heuer erstmals leichter möglich, mehrere Programmpunkte an einem Tag zu besuchen. Die Abteilung für Tirol möchte sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen herzlich bedanken! Der Erfolg der Veranstaltung war jedoch nur durch den tatkräftigen Einsatz und die Mithilfe unserer verlässlichen Partner möglich. Daneben trug die Unterstützung der Medien zum guten Gelingen der Veranstaltung bei. Unser großer Dank gilt daher allen, die sich mit ihrer Hilfe und ihrer Unterstützung für unsere Sache eingesetzt haben. Sie alle haben mitgeholfen, den Tag des Denkmals zu einer wertvollen und erfolgreichen Kulturveranstaltung zu machen, die es sich lohnt, weiterzuführen.

mehrere Menschen vor der Villa Klocker © BDA
Tag des Denkmals Fahne am Eingang des Bezirksgericht Hall in Tirol, mehrere Menschn davor © BDA
mehrere Menschen in der Theresianischen Normalschule © Bauforschung Tirol

Vorarlberg

Mit dem weiblichem Schwerpunktthema waren am Tag des Denkmals nicht nur Frauen sondern insgesamt über 3.370 kulturinteressierte VorarlbergerInnen samt EigentümerInnen, ArchitektInnen, HandwerkerInnen und SchülerInnen in ganz Vorarlberg auf den Spuren des baukulturellen Erbes unterwegs. Ein erfreulich großer Andrang mit mehr als 1.500 Besuchern konnte in der Schwerpunktstadt Bludenz verzeichnet werden, wo neben der Eröffnung im Schloss Bludenz alle elf perfekt abgestimmten und vorbereiteten Programmpunkte sehr gut besucht waren und zudem die offenen Baustellen der beiden Stadthäuser regelrecht von den Interessierten überrannt wurden. Direkt vermitteltes Fachwissen von Eigentümern, Architekten und Denkmalpflegern kam vom Leiblachtal quer durch das ganze Land bis ins Montafon ausgesprochen gut an. Einblicke in sonst nicht öffentlich zugängliche Denkmäler aber auch Objekte, die man im Alltag bislang vielleicht noch nicht wahrgenommen hat, waren angesagt. Die Abteilung für Vorarlberg dankt allen interessierten BesucherInnen herzlich für ihr Kommen! Der große Erfolg des Tag des Denkmals ist in erster Linie auch den zahlreichen EigentümerInnen und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die ihre Objekte öffnen und den BesucherInnen näher bringen, zu verdanken! Ihr wertvolles Engagement ist die Basis für den Erhalt unserer vielseitigen Denkmallandschaft.

Menschen stehen vor Schautafeln © BDA
mehrere Menschen in der Innenstadt von Bludenz © BDA
Blick in die Landschaft, im Vordergrund eine rote Tag des Denkmals-Fahne © BDA

Wien

Bei knapp 70 Stationen – so vielen Programmpunkten wie noch nie zuvor in Wien – drehte sich heuer alles um die großen Töchter Österreichs. Architektinnen wie Margarethe Schütte-Lihotzky oder Eva Mang-Frimmel, Künstlerinnen wie Lydia Roppolt oder Ulrike Truger, die Weltreisende Ida Pfeiffer oder die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner wurden am heurigen Tag des Denkmals in den Fokus gerückt. So erfuhr man bei einem Rundgang durch den Kindergarten Kapaunplatz mehr über die Architektin Schütte-Lihotzky und ihre Ideen für eine kindgerechte Architektur. Zur Künstlerin Lydia Roppolt und ihren farbenprächtigen Glas- und Wandmalereien, wie beispielsweise in der Ruprechtskirche, wurden bei drei verschiedenen Programmpunkten Führungen angeboten. Bei einer Fahrt in einer der historischen Garnituren des Wiener Tramwaymuseums wurde die spannende Geschichte der Frauen bei der Wiener Tramway beleuchtet. Auch die große Tochter Maria Theresia wurde zum Jubiläum ihres 300. Geburtstags gebührend gefeiert. So war erstmals und ausschließlich am Tag des Denkmals die von ihr in Auftrag gegebene Josephskapelle in der Wiener Hofburg nach der abgeschlossenen Sanierung für die Öffentlichkeit zugänglich. In dem von Maria Theresia für ihre Mutter erworbenen Schloss Hetzendorf lockten in diesem Jahr sowohl Führungen bis in das mit Specksteinfiguren ausgestattete Chinesische Zimmer wie auch eine Rätselrallye für Kinder, die dazu einlud das Schloss spielerisch zu erkunden. Auch die Zentrale des Bundesdenkmalamtes in der Wiener Hofburg öffnete wieder ihre Pforten um interessierten BesucherInnen einen Einblick in die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten sowie die Arbeitsfelder und Projekte des Bundesdenkmalamtes zu gewähren. Wir bedanken uns ganz herzlich bei über 30.000 Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse an der heurigen Veranstaltung sowie bei allen Projektpartnerinnen und Projektpartnern für das große Engagement und freuen uns bereits auf den nächsten Tag des Denkmals am 30. September 2018!

Besucherinnen und Besucher im Kaiserlichen Weinkeller © BDA
mehrere Menschen sitzen in den Bänken der Josephskapelle © BDA
Besucher im Garten von Haus Wittgenstein © BDA

Das war der Tag der offenen Tür im BDA

Gezählte 2.537 Besucherinnen und Besucher nahmen die Einladung an und besuchten die Zentrale des Bundesdenkmalamtes in der Wiener Hofburg. Neben Fachführungen durch die Appartements von Kronprinz Rudolf und Kronprinzessin Stéphanie konnte auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bundesdenkmalamtes über unsere Denkmale gefachsimpelt werden. Wikipedia war mit zwei Ständen vor Ort: Einerseits wurde das gemeinsame Projekt Wiki Loves Monuments beworben, andererseits bestand die Möglichkeit unter Anleitung an einem Wikipedia-Artikel über "Große Töchter Österreichs" zu arbeiten. Beworben wurden auch die beiden Fotowettbewerbe "Denkmal : Foto 18" und "Fotografieren Sie Österreichs Denkmale!".

Eine Gruppe von Menschen sitzt in einem historischen Raum. Ein Mann erklärt etwas. © BDA
Eine Gruppe von Menschen betrachtet Bilder einer Fotoausstellung © BDA
Ein Mann erklärt einer Frau ein archäologisches Fundstück. © BDA
Eine Frau erklärt zwei Personen einen Architekturplan © BDA
Eine Gruppe von Menschen steht vor einer Kapelle in einem historischen Zimmer. © BDA
Mehrer Frauen stehen vor einem Computer © BDA
Eine Frau führt eine Gruppe von Menschen durch einen historischen Raum. © BDA
Ein Mann erklärt zwei Frauen ein historisches Bild © BDA
Eine Frau erklärt zwei Personen etwas. © BDA
Auf einem Tisch liegen mehrere kleinen Frauenfiguren. © BDA
Eine Gruppe von Menschen besichtigt einen Raum. © BDA
Eine Gruppe von Menschen wartet in einem historischen Raum. © BDA
Eine Gruppe von Menschen in einem Raum © BDA
Vier Frauen stehen vor einem Gemälde, das Maria Theresia zeigt. © BDA
Ein Klickzähler mit der Zahl 2537 liegt auf einem Programmheft © BDA