Vom Grand Etablissement Gschwandner zum Reaktor

Vom Heurigen zum multidisziplinären Kunstort

Basilikaler Saal mit Obergaden, Säulenreihen, die Wände tragen die Spuren der Zeit, teils illusionistisch, spiegelnde Bodenoberfläche, moderne Luster © REAKTOR

Als der legendäre Heurige 1960 nach 100-jähriger Blüte zusperrte, wurden die spätklassizistischen Säle, in denen Strauss, Lanner und die Schrammeln gespielt hatten, 50 Jahre lang als Montage- und Lagerhallen genutzt. 2017 wurde mit einer Restaurierung begonnen, die die Gestalt des ursprünglichen Gebäudes wahrnimmt und die Zeitlichkeit thematisiert. Die Haustechnik wurde unter dem versiegelten Fußboden vergraben, und die erneuerten Putze wurden an den abgenutzten Wänden illusionistisch bemalt.

Informationen

Adresse
Geblergasse 40
1170 Wien
Wikimedia-Fotowettbewerb
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 Barrierefreier Zugang

außer bei Spezialführungen

 Öffentliche Verkehrsanbindung

U6, 43, 44

 Parkplätze

Programm

Öffnungszeiten: 12.00 bis 20.30 Uhr

Programm: Vermittlungsprogramm (Kurzfilm und Spezialführungen) in Kooperation mit Studierenden der TU Wien. 12.00 bis 18.00 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr. Werden Sie zum Teil des Schatzes und erleben Sie die Räumlichkeiten des ehemaligen Grand Etablissement Gschwandner in ihrer ursprünglichen Funktion als Heuriger. In einem kurzen Film erhalten Sie erste Informationen zum Gebäude, der Entstehungsgeschichte und den unterschiedlichen Nutzungen seit 1838. Bei den Spezialführungen (halbstündlich ab 12.30 Uhr, Dauer ca. 15 min) wird Ihnen die Möglichkeit geboten, die ehemalige Festtreppe zu durchschreiten und offen gebliebene Fragen zu stellen.

Filmvorführung: „Elysium Hernalsiense“, 19.00 Uhr

Spezialführungen nur am Tag des Denkmals!

www.reaktor.art