Opernpassage

Ein Denkmal der architektonischen Träume der Nachkriegszeit

Blick durch die unterirdische Opernpassage mit ihren massiven Säulen © BDA

In der Rekordzeit von nur acht Monaten wurde die Opernpassage, eine unterirdische Ladenpassage, an der damals verkehrs- und unfallreichsten Kreuzung Wiens errichtet. Von Adolf Hoch geplant und am 4. November 1955 eröffnet, war sie das erste Bauwerk dieser Art in Österreich und ein Symbol für das moderne Nachkriegs-Wien. Ab dem Jahr 1978 wurde die Opernpassage im Zuge des U-Bahn-Baus zum Eintrittsportal in ein dicht gespanntes Netz von Verbindungspassagen rund um den Karlsplatz. 2011 bis 2013 wurde die Passage umfangreich saniert und restauriert.

Informationen

Adresse
Opernpassage
1010 Wien

 Barrierefreier Zugang

 Öffentliche Verkehrsanbindung

1, 2, 71, D, U1, U2, U4

 Parkplätze

Programm

Öffnungszeiten Ausstellung: 10.00 bis 14.00 Uhr

Vermittlungsprogramm von StudentInnen der TU Wien: Plakat-Ausstellung mit digitalen Zusatzinformationen

In Kooperation mit der Technischen Universität Wien beschäftigten sich im Sommersemester 2019 StudentInnen der Architekturfakultät mit diesem Verkehrsdenkmal der Nachkriegszeit. Die dabei gewonnen Informationen wurden für eine frei zugängliche Ausstellung in der Opernpassage am Tag des Denkmals 2019 aufbereitet. Mittels Plakaten, Videos und digitalen Informationen erfahren Sie mehr über Baugeschichte, architektonische Gestaltung sowie den planenden Architekten. Das frisch gewonnene Wissen kann auch sofort bei einem kurzen Rätsel überprüft werden. Ansprechpersonen stehen vor Ort während der Ausstellungszeit zur Verfügung.