Burgenland

Bernstein - Burg Bernstein

Eine kompakte Führung durch die Burg Bernstein zeigt bei Schönwetter einen Teil des Gartens mit Aussichtspunkt, der einen weiten Ausblick ins Land gewährt und ermöglicht Einblicke in den Prunksaal mit seiner prachtvollen Stuckdecke. Die Geschichte des Hauses wird ebenso präsentiert wie die wahre Geschichte von László Almásy, der durch den Film „Der Englische Patient" legendär geworden ist. Anlässlich des Tag des Denkmals präsentiert Wolfgang Meyer seine aktuelle, kenntnisreiche und beeindruckend illustrierte Publikation „Land der Burgen - Burgenland", in der auch Bernstein eine ausgiebige Würdigung erhält.

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Breitenbrunn - Pfarrkirche zur Hl. Kunigunde

Nach den erfolgreich abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten erstrahlt die Pfarrkirche zur Hl. Kunigunde im historischen Glanz. Die massive Unterstützung der Pfarrgemeinde und der öffentlichen Hand ermöglichte einem ausgewählten Team von Restaurator:innen umfangreiche Arbeiten im Inneren der Kirche. Die wiederentdeckten Fresken in der Apsis und die ursprüngliche Farbfassung der barocken Altäre machen die Kirche zu einem Ort des Lichts und der Freude.

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Donnerskirchen - Dorfkirche Hl. Johannes Nepomuk

In der 1781 erbauten Dorfkirche kamen im Rahmen der Sanierungsarbeiten bei restauratorischen Voruntersuchungen josefinische Malereien zum Vorschein, die in weiterer Folge vollständig freigelegt und restauriert werden konnten. Mit Unterstützung der Pfarrgemeinde und der öffentlichen Hand konnte ein Restauratorenteam die umfangreichen Arbeiten 2019 abschließen, die nun am Tag des Denkmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Eisenstadt - Magdalenenkapelle

1764 stiftete die fromme Weißgerberwitwe Magdalena Frumwald zu Ehren ihrer Namenspatronin die Kapelle, in der sie 1785 auch beigesetzt wurde. Die durch ihre gerichtliche Auseinandersetzung im Zuge eines Nachbarschaftsstreits mit dem Komponisten Josef Haydn bekannt gewordene Frau übernahm die Kosten für die reiche Ausstattung des Sakralbaus. Im Rahmen der Generalsanierung führten restauratorische Untersuchungen zur Entdeckung eines der vollständigsten bauzeitlichen Bildprogramme im Burgenland. Am Tag des Denkmals können die fortgeschrittenen Freilegungs- und Restaurierungsarbeiten als „work in progress" besichtigt werden.

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Gerersdorf bei Güssing - Freilichtmuseum

Die heurige Führung zeigt zu über 30 museale teilweise strohgedeckte Gebäude, darunter Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude und Werkstätten mit der umfangreichen Einrichtung von bäuerlichen und handwerklichen Gebrauchsgegenständen, Werkzeugen und historischen Maschinen der letzten drei Jahrhunderte. Weiters zeigen wir den Neuzugang der privaten Sammlung Künzel. Diese Sammlung umfasst ausgesucht schöne, vielfach handgeschnitzte und datierte historische Werkzeuge für Tischler, Fassbinder, Wagner, Strohdecker u. a. Die Datierung der überwiegend aus Holz gefertigten Gegenstände stammt großteils aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.

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Lackenbach - Schloss Lackenbach

Entdecken Sie die ehemalige Wasserburg des 16. Jahrhunderts, kommen Sie nach Schloss Lackenbach! Der moderne Eingangs- und Cafébereich wurde vor vielen Jahren nach der Planung eines renommierten, international tätigen Architekturbüros an das historische Vorburggebäude angebaut. Anschließend geht es weiter in das Kaminzimmer im Schlosshauptgebäude. Das heutige Hotelzimmer befindet sich über dem Abzug der ehemaligen Schlossküche – die schiefen Wände sind noch zu erkennen. Ein weiterer Höhepunkt der Führung ist die sogenannte Eisenkammer: An ihren Wänden und der gewölbten Decke konnte bis zum heutigen Tag ein mehrlagig aufgebauter Kalkmörtelstuckdekor bewahrt und restauriert werden.

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Lutzmannsburg - „Tschardakenhof“ (ehemaliges Heimathaus)

Direkt am historischen Anger im mittelburgenländischen Lutzmannsburg gelegen, wurde der ehemalige Doppelstreckhof im letzten Jahr umfassend restauriert und lädt nun Gäste zum entspannten Aufenthalt in historischem Ambiente ein. Mit dem "Tschardakenhof" konnte ein seltenes unverfälschtes Zeugnis typischer kleinbäuerlicher Architektur im heutigen Mittelburgenland erhalten werden. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Restaurierung auf die handwerklichen Baudetails und die richtige Materialwahl gelegt. Die liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen in den ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsbereichen des "Tschardakenhofs" bieten dabei Komfort und authentische Atmosphäre im Denkmal.

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Oberschützen - „Anschlussdenkmal“

Das bis heute umstrittene nationalsozialistische „Anschlussdenkmal“ in Oberschützen ist Teil des kulturellen Erbes der Region. 1997 erfolgte seine Umdeutung in ein Mahnmal gegen Gewalt und Rassismus. 2016 gelang es der Gemeinde, das Areal für 30 Jahre zu pachten. Im Rahmen eines EU-Projektes wird nun unter Einbindung der Bevölkerung versucht, dieses kulturelle Erbe nachhaltig zu erhalten und für das Thema zu sensibilisieren. So soll dieses „Erbe, das prägt“ trotz bzw. gerade wegen seiner NS-Vergangenheit zukunftsfähig gestaltet werden. Dies soll am Tag des Denkmals öffentlich vorgestellt und diskutiert werden.

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St. Michael - Landtechnik Museum

Das bereits mehrfach ausgezeichnete Museum ist in ehemaligen Industriehallen untergebracht und veranschaulicht auf 2.700 Quadratmetern die rasante Entwicklung der landwirtschaftlichen Technik. Interessierte erhalten Einblick in die bäuerliche Arbeitswelt vergangener Zeiten. Neben der Traktorensammlung mit bemerkenswerten Exponaten finden sich Gerätschaften, die den harten bäuerlichen Alltag eindrucksvoll dokumentieren: 2000 Objekte von der Sichel bis zum Mähdrescher zeigen das Spektrum der technischen Entwicklung der letzten hundert Jahre.<br>Um 14:30h präsentiert Günter Unger sein Buch <b>Ordensfrau und Freigeist</b> Sr. Irmgardis / Dr. Gabriele Strausz (1920–2014) Eine Annäherung.

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