Niederösterreich

Altenburg - Stift Altenburg

Aus dem sogenannten „Lateinischen Brief" des Bischofs Reginbert von Passau vom 25. August 1144 geht hervor, dass die „nobilissima dominaâ" Hildburg, Witwe des Grafen Gebhard von Poigen-Rebgau, auf ihrem Gutsbesitz in Altenburg eine Mönchszelle nach den Regeln des Hl. Benedikt erbaut hatte - der Beginn von fast 900 Jahren klösterlichen Lebens im Stift Altenburg. Am Tag des Denkmals stehen aber nicht nur das Kloster an sich, sondern auch die vier Höfe und Gärten im Vordergrund. Eine Entdeckungsreise zu oft Übersehenem.<br>Letzter Einlass ist um 16:00 Uhr

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Baden - Arnulf Rainer Museum

Das ehemalige Frauenbad und heutige Arnulf Rainer Museum wurde 1821 erbaut. Das Programm des Arnulf Rainer Museum steht 2021 ganz unter dem Zeichen dieses 200-Jahre-Jubiläums. Anlässlich dieses Jubiläums dokumentiert die Ausstellung „Quellen der Erinnerung. 200 Jahre Frauenbad Baden“ ab 19. September die Baugeschichte des Hauses. Das Bauwerk selbst ist das bedeutendste Exponat. Darüber hinaus werden Dokumente, Pläne, alte Ansichten, Objekte und noch vieles mehr zu seiner Geschichte gezeigt.

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Baden - Beethovenhaus

Das Haus mit mittelalterlichen Wurzeln in der Rathausgasse 10, in dem Ludwig van Beethoven von 1821 bis 1823 seine Sommer verbrachte, hat eine sehr bewegte Geschichte und viele Zu- und Umbauten hinter sich. Zu Beethovens Zeiten war es eine Fremdenpension im Eigentum eines Kupferschmieds, später befand sich über lange Zeit eine Bäckerei darin. Nach der gelungenen Revitalisierung wird seit 2014 nicht nur das von Beethoven gemietete Apartment im ersten Stock, sondern das ganze Haus als Museum bespielt. Stadtrat Hans Hornyik berichtet über Highlights der Sanierung, etwa wiederentdeckte und freigelegte farbige Wände.<br>Freier Eintritt nur im Rahmen der Führungen möglich!

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Baden - Kaiserhaus

Das Kaiserhaus, von 1807-1810 von Nikolaus Esterházy zu einem Adelspalais umgebaut, wurde 1813 von Kaiser Franz II./I. erworben und diente ihm und seiner Familie bis 1835 als Sommerresidenz. 1917 verlegte Kaiser Karl das Armeeoberkommando der k.u.k. Monarchie dorthin und wohnte zeitweilig mit seiner Familie im zweiten Stock. Stadtrat Hans Hornyik, Projektleiter der in den Jahren 2010-2013 stattgefundenen Sanierung des Hauses, berichtet in der Führung über die interessante Geschichte und Baugeschichte sowie über die architektonischen Besonderheiten des Stadtpalais und dessen gelungene Sanierung.<br>Freier Eintritt nur im Rahmen der Führungen möglich!

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Baden - Rollettmuseum

Das Gebäude am Weikersdorfer Platz 1 in Baden wurde 1903/04 nach den Plänen des Architekten Rudolf Krausz, dem Gewinner des vorhergegangenen Architekturwettbewerbs, als Rathaus von Weikersdorf errichtet. Der prominente Turm mit der Turmuhr verweist noch klar auf die ursprüngliche Funktion des Hauses als Amtsgebäude, genauso wie die gemalten Schlagwörter Fleiss, Treue, Pflichtgefühl und Gemeinsinn im Stiegenhaus. Nachdem Baden und Weikersdorf 1912 zusammengelegt wurden, zogen das Stadtarchiv und das Rollettmuseum 1914 in das Gebäude. Die Sammlung geht auf den Badener Arzt Anton Franz Rollett (1778-1842) zurück und war bereits seit 1810 der Öffentlichkeit zugänglich. Im Zuge der baulichen Adaptierungsarbeiten wurde z.B. aus den Arrestzellen im Keller eine Bibliothek. Das Gebäude ist nun schon seit über 100 Jahren Standort des ältesten noch bestehenden Museums Niederösterreichs.

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Berndorf - krupp stadt museum Berndorf

Wenn Denkmale musikalisch erklingen... <p>Sie dienen als nützliche Orientierungspunkte auf großen Plätzen oder in Gärten. Auch kann man sich dort gut verabreden. Aber unter wessen überlebensgroßer Statue man sich trifft, wird oft nicht bewusst wahrgenommen: ist es ein Kaiser, eine Göttin oder ein Architekt? Wir sind daran gewöhnt, dass Statuen unterschiedlicher historischer Persönlichkeiten den öffentlichen Raum prägen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass eine Person oder ein Ereignis als ehrungswürdig gilt. Wir machen unsere Denkmale sicht- und hörbar!

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Dobermannsdorf - Biedermeierschule

Über die wechselvolle Geschichte des 1821 erbauten ehemaligen Schulgebäudes in Dobermannsdorf im Weinviertel gibt es am Tag des Denkmals viele interessante Details zu erfahren. Der stolze Besitzer erzählt vom einstigen Glanz des Hauses bis hin zum Brand 2013, nach dem das Objekt beinahe dem Verfall preisgegeben worden wäre. Außerdem erfahren Besucher:innen Wissenswertes über das umfassende Sanierungs- und Nutzungskonzept, das durch die Unterstützung des Bundesdenkmalamts sowie der Kulturabteilung des Landes NÖ ermöglicht wurde.

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Dürnstein - Stift Dürnstein

In diesem Jahr sind es genau 35 Jahre, dass die blau-weiße Farbgebung des Kirchturms des Stiftes Dürnstein wiederhergestellt wurde. Hier im Stift Dürnstein hat alles und jedes seine Bedeutung, ob Statuen und deren Platzierung oder die Farbgebung der Gebäude. Im Rahmen eines Kinderworkshops werden wir die Geschichte des Turms erzählen und gemeinsam den Skulpturenschmuck entschlüsseln. Spielerisch entdecken wir, warum er in der Barockzeit, vor fast 300 Jahren, so gebaut wurde. Es gibt vieles zu erzählen über DAS Wahrzeichen der Wachau!

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Ebreichsdorf - Schloss Ebreichsdorf

Das Schloss Ebreichsdorf zählte gemeinsam mit den benachbarten Burgen Ebenfurth und Pottendorf zu einer Kette von Wehrbauten, die das Wiener Becken vor Einfällen aus dem Osten schützen sollte. Das Wasserschloss aus dem 12. Jahrhundert wurde inmitten eines Teichs erbaut und ist über eine Steinbrücke zugänglich. Der ausgedehnte englische Park wird am Tag des Denkmals geöffnet sein. Die Kapelle und der Innenhof, mit der von Hieronymus Beck von Leopoldsdorf gestalteten Wappenwand, können ebenfalls besichtigt werden. Dabei werden auch die 2020 durchgeführten Bodenradarmessungen und 3D-Aufnahmen erläutert.

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Eckartsau - Schloss Eckartsau

Schloss Eckartsau wurde erstmals vor etwa 800 Jahren urkundlich erwähnt und besaß damals noch die Gestalt einer mittelalterlichen Wasserburg. Im Laufe der Zeit und mit dem Wechsel der Besitzer:innen wurde das Gebäude mehrmals umgebaut, sodass es heute als barockes Jagdschloss zu besichtigen ist. Ein historisches Gebäude? Ja! Aber angestaubt: mit Nichten. Schloss Eckartsau ist Dreh- und Angelpunkt für Brautpaare, Filmproduktionen, Kaffeeliebhaber, Historienfans und Kinder. Wir berichten von den verschiedenen Ansprüchen im Alltag. G'schichtln und Anekdoten inklusive! <p>Freier Eintritt nur im Rahmen der Sonderführungen.

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Gmünd - Altstadt Gmünd

Zum Tag des Denkmals begeben sich Direktor Mag. Roland Senk und Stadthistoriker Harald Winkler auf Spurensuche durch die Gmünder Altstadt. Die vielen Jahrhunderte der Geschichte haben in Gmünd verschiedensten Spuren hinterlassen: Lateinische Inschriften, mythologische Darstellungen, mathematische Rätsel und versteckte Botschaften. Zum Tag des Denkmals 2021 wird eingeladen, die Gmünder Altstadt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und das diesjährige Motto „Denkmal inklusive ...“ im Rahmen eines Spaziergangs durch Gmünd zu erfahren.

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Guntramsdorf - Museum Walzengravieranstalt Guntramsdorf

Heute ist die Walzengravieranstalt ein Museum. Seit 1911 befand sich an diesem Ort der gleichnamige Betrieb, nach dessen Auflassung 1986 ein Musealisierungsprozess in Gang gesetzt wurde, der in einer Präsentation der Herstellung von Druck- und Prägewalzen an den originalen Arbeitsplätzen mündete. Bis heute verwahrt das Museum mehrere tausend Moletten (Stahlwalzen), die auch als Matrizen für den Herstellungsprozess betrachtet werden können. Erleben Sie bei einer Führung die denkmalgeschützte maschinelle Einrichtung inklusive funktionierender Transmission.

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Hohenberg - Ehemaliges Personalwohnhaus der Wittgensteinschen Forstverwaltung

Im Jahre 1900 erbaute der damals junge Architekt Josef Hoffmann ein Forstamt und ein Wohnhaus für Forstpersonal im Auftrag von Karl Wittgenstein, der ausgedehnte Waldungen bei Hohenberg besaß. Erstmalig kann man heuer das Wohnhaus am Tag des Denkmals besuchen und das bedeutende Frühwerk von Hoffmann bewundern. Unlängst sind die teilweise in einer alten Kammzugtechnik ausgeführten Holzausstattungen im Inneren des Hauses aufwendig restauriert worden. <p>(Begrenzte Personenzahl)

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Hohenberg - Neuhauser Kunstmühle

Das Bärenhaus in Hohenberg geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert war es Sitz eines Hammerherren, der mit der Wasserkraft der Traisen ein Hammerwerk zur Eisenproduktion betrieb. Im Zuge einer umfassenden Renovierung im Jahr 2016 wurde die historische Struktur des Hauses wiederhergestellt und ein moderner Holzbau, der Bibliotheksturm, hinzugefügt. In unserer nahegelegenen Werkstatt führen wir durch die Welt des druckgrafischen Kunsthandwerks. Hier arbeiten wir in einer 1893 als Sommerfrische erbauten Villa. Unser Wohnhaus ist nur am Tag des Denkmals geöffnet.

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Kaltenleutgeben - Kalte Leutgebin

Das neue Kultur-Denkmal wird am 26. September um 10:30 Uhr in einem Festakt (nach der Sonntags-Festmesse mit Beginn 09:30 Uhr in der St. Jakobskirche) im Rahmen einer feierlichen Prozession zum Kirchenfelsen bei der „Kalten Leutgebin" gesegnet.<p>Am 23. September findet dazu ein Vortrag um 19:00 Uhr im Turnsaal, Hauptstraße 76, statt, der bereits im Vorfeld zum gesellschaftlichen Treffen wird. Beindruckende Bilder auf Großleinwand verdeutlichen diesen wesentlichen Teil der Ortsgeschichte und zeigen, wie aus dieser „Heil-Quellen Suggestion" die große Zeit unserer Wasserkur-Anstalten entstanden ist.

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Krems - Gozzoburg

Die hohe Dichte an Denkmalen in Niederösterreich bedeutet für das Land Niederösterreich ein großes kulturelles Erbe, das es zu schützen, pflegen und erforschen gilt. Viel zu tun also für die Denkmalpfleger:innen, die am 26. September ihre Türen in der Gozzoburg öffnen. Präsentiert werden das prächtige Stadthaus des Gozzo, ein frühgotisches Profangebäude, der Wappensaal und die Katharinenkapelle. Die Restaurierung der Katharinenkapelle wurde kürzlich fertiggestellt. Die dabei aufgedeckten Wandmalereien zählen zu den bedeutendsten gotischen Malereien Mitteleuropas. Die biblischen Darstellungen und Szenen aus dem Leben der Heiligen Johannes und Katharina sind um 1270 entstanden und bereichern die wertvolle Ausstattung der Kapelle. <p>Die Besonderheiten der Gozzoburg als Open House, Vorträge sowie eine Kinderrätsel-Rallye sollen Interesse für den Denkmalschutz wecken.

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Krems - Schloss Hollenburg

Die Gebäudegruppe der 1820-23 errichteten Schlossanlage erstreckt sich zu beiden Seiten der Straße und stellt ein bemerkenswertes Ensemble früher biedermeierlicher Architektur dar, die im Umkreis Joseph Kornhäusels entstanden sein könnte. Sie besteht aus dem Biedermeierschloss, mehreren Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und einem weitläufigen Park. <p>Der Hausherr Rudolf Geymüller führt durch das Schloss und die zeitgenössisch adaptierten Wirtschaftsgebäude. Weiters ist die Kunstausstellung mit den Bildern der Nitsch Schülerin Dr. Elisabeth von Geymüller - die leider am 18.3.2021 verstorben ist - zu besichtigen.

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Laxenburg - Schloss Laxenburg - Haus der Laune

Der Schlosspark Laxenburg ist mit 280 Hektar Gesamtfläche der größte historische Landschaftspark Österreichs. Ein wesentlicher Teil der gartenkünstlerischen Komposition wird durch zahlreiche Staffagegebäude gebildet, die den Schlosspark zu einem unverwechselbaren Gesamtkunstwerk gestalten. Eine Besonderheit bildet die Ruine vom Haus der Laune, ein Gebäude, das bis heute noch viele Rätsel aufgibt. Nach der erfolgreichen Konservierung der Ruine wird dieses einzigartige Objekt am Tag des Denkmals präsentiert.

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Markt Piesting - :KU:Z | kupelwieser.kultur.zentrum

Das Kulturzentrum von Markt Piesting (:KU:Z) präsentiert am Tag des Denkmals die Ausstellung „Burgruine Starhemberg". Im Zentrum der Schau stehen vor allem zahlreiche Bilder und historische Fotografien, die als Aufnahmen im außergewöhnlichen Großformat faszinieren und besondere Details vor Augen führen. Darüber hinaus sind einige erstmals ausgestellte Objekte zu sehen.

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Mauerbach - Kartause Mauerbach

Traditionelle Handwerkstechniken sind ein lebendiges Erbe, das zur Erhaltung und nachhaltigen Instandsetzung unserer Denkmale unerlässlich ist. Das Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege des Bundesdenkmalamtes in der Kartause Mauerbach hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Wissen zu erforschen und wieder weiterzugeben: Kalkbrennen und traditionelle Handwerkstechniken wie Ziegelschlagen, Schmieden, Anreiben und Ausführen von Leinölfarben, Herstellung von Pigmenten, Stuckmarmor, Steinmetztechniken, Fensterrestaurierung, Strohdachdeckung, Leimbautechniken, Fachberatung und vieles mehr können face to face erlebt werden und regen zum Mitmachen für Groß und Klein an.<br>Auch am Samstag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Alfred Schmeller Führung mit Ausstellungskuratorin Petra Werkovits um 15:00 Uhr.

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Mautern - Nikolaihof

Der Nikolaihof in Mautern an der Donau blickt auf eine über 900-jährige Geschichte als Weingut zurück. Noch älter ist hingegen seine Bausubstanz: Im Areal des ehemaligen Klosterhofes befinden sich bedeutende Reste der römischen Befestigung von Favianis. Als Sensation kann die jüngste Entdeckung eines spätantiken Kleinkastells gewertet werden, das teilweise noch bis unter die Dachtraufe der heutigen Anlage erhalten geblieben ist. Ebenso wertvoll sind die romanischen Bauteile des Klosterhofs. Am Tag des Denkmals bietet sich die seltene Gelegenheit einer fachkundigen Führung durch die knapp 2000-jährige Bau- und Nutzungsgeschichte. Sie erhalten Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten durch Mitglieder des Projektteams des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg (Leitung: Dr. Thomas Kühtreiber).

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Mautern - Römermuseum Mautern-Favianis-St. Severin

Der Donauraum in und um Mautern ist im Laufe des Frühmittelalters zahlreichen Veränderungen unterworfen. Die Ausstellung Zeitenwandel zeigt Funde aus dem Gräberfeld „Mautern Umfahrung" und erklärt, wie sich aus unterschiedlichen Quellen ein Geschichtsbild zusammensetzen kann. Am Tag des Denkmals bieten wir die Gelegenheit, noch tiefer in die Materie einzutauchen, um die besagte Epoche mit möglichst vielen Sinnen zu erleben.

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Mautern - Schlosskapelle Mautern

1306 gab es die erste urkundliche Erwähnung der Andreaskapelle, 1618 wurde in der Kapelle ein frühbarocker Altar aufgestellt. Mit der Entweihung Ende des 18. Jahrhunderts unterteilte man den Kapellenraum in mehrere Wohnungen unter Einziehung einer Zwischendecke. Den Altar vermachte der Graf Schönborn-Buchheim 1903 der Stadt Krems. Danach wurde der Altar im Museum der Stadt Krems präsentiert, später allerdings aus Platzgründen abgebaut und in verschiedene Depots verbracht. Im November 2018 kehrte der Mauterner Altar als Leihgabe der Stadt Krems nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten und der vollständigen Sanierung der Raumschale der Kapelle zurück nach Mautern.

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Melk - KZ-Gedenkstätte Melk / Melk Memorial

In Melk existierte zwischen April 1944 und April 1945 eines der größten Mauthausen-Außenlager mit rund 14.400 KZ-Häftlingen. Im Rahmen des Tag des Denkmals erwartet die Teilnehmer:innen ein Spezialrundgang, der sich den denkmalgeschützten Gebäuden widmet, die im Zusammenhang mit dem KZ-Außenlager Melk stehen.<p> Zu sehen ist das Objekt 10 mit zynischen Inschriften wie „Arbeit macht frei" am ehemaligen KZ-Areal in der heutigen Biragokaserne Melk, ein 1944 von Häftlingen errichteter Wasserhochbehälter in einem Waldstück unweit des ehemaligen KZ-Areals sowie die KZ-Gedenkstätte Melk im ehemaligen Krematoriumsgebäude.

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Mistelbach - Barnabitenkolleg und Deckenfresko von Franz Anton Maulbertsch in der Klosterbibliothek

Die Klosterbibliothek besitzt auf einem Spiegelgewölbe das bedeutendste barocke Deckenfresko des Weinviertels, geschaffen 1760 von Franz Anton Maulbertsch. Seine Gehilfen waren Johann Angst, Andreas Brugger und Johann Bergl. Es ist in Pastellfarben gehalten und wurde noch nie restauriert. Als ausführende Künstler der Bibliothekseinrichtung konnten die beiden Bildhauer und Kunsttischler Johann Hueber und Rudolph Oxner identifiziert werden. Die Stiftung der reichhaltigen Büchersammlung von Dechant Peter Franz Karl von Priesen aus Pillichsdorf zu Gunsten der Barnabiten in Mistelbach war Anlass zur Gründung der Bibliothek.<p>(Freier Eintritt nur im Rahmen der Führungen!)

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Nonndorf - Vergangenes am Gaberbach

Einen mächtigen Hausberg, eine alte Kirchenruine, einen verdeckten Erdstall – das alles kann ein Fußmarsch in Nonndorf zum Vorschein bringen. Im Rahmen einer Wanderung am Tag des Denkmals wird zuerst eine mittelalterliche Niederungsburg besichtigt. Nach kurzer Wegstrecke, vorbei am alten Gabbro-Steinbruch, erreicht man die spätgotische Kirchenruine der Gaberkirche, den Rest der Gaberburg. Anschließend führt die Wanderung zum Bauernhof Hauer in Nonndorf. Interessierte haben die Möglichkeit, vom Keller in einen unterirdischen Erdstall einzusteigen. Der leicht begehbare erste Rundgang unterhalb des Bauernhauses ist ein einzigartiges Erlebnis für Groß und Klein.

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Nussdorf ob der Traisen - Urzeitmuseum

Die Museumsführung durch die Dauerausstellung „Schätze der Bronzezeit" zeigt Szenen aus dem damaligen Leben. Rekonstruierte Gräber vermitteln einen guten Eindruck von Technik, Wissen und der geistigen Welt der Menschen. Die eindrucksvollen Grabbeigaben deuten auf Jenseitsglauben und somit auf eine sakrale Vorstellungswelt hin. Auch die Orientierung mit dem Blick nach Osten zur aufgehenden Sonne hin wird als religiöser Symbolismus gedeutet. Wahrzeichen und Symbol für eine jahrtausend alte Kulturlandschaft ist das originalgetreu gestaltete Mammut vor dem Urzeitmuseum.

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Orth an der Donau - Schloss Orth an der Donau

Die Hohlspindeltreppe samt Stiegenhaus über drei Geschoße wurde im Jahr 1548 erbaut. Im Zuge der kommenden Niederösterreichischen Landesausstellung 2022 werden die Wendeltreppe, die Empore und das anschließende Turmzimmer im nordwestlichen Teil des Schlosses restauriert. Der Steinmetzmeister Peter Asimus und sein Team entfernten dafür die geschädigten Stufen im unteren Bereich. Sie säuberten zwei Steinportale sowie die Wände im dritten Obergeschoss von Jahrhunderte alten Staubschichten und fanden eine große Wandzeichnung und eine Inschrift aus dem Jahr 1577. Die Baustelle ermöglicht einmalige Einblicke in die Arbeitsschritte und das nachhaltige Architekturkonzept.<br>Um 17 Uhr präsentieren wir ALMA WHO? - von Maxi Blaha / Schauspiel mit Musik

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Perchtoldsdorf - Wehrturm

Der Baubeginn des Wehrturms kann durch eine für 1451 belegte testamentarische Stiftung festgelegt werden. Die vor exakt 500 Jahren oberhalb des Ziffernblattes an der Südseite des Turmes in den Stein gemeißelte Jahreszahl 1521 steht für die Baufertigstellung des Perchtoldsdorfer Wahrzeichens. Nach einer Bauzeit von also rund 70 Jahren, in der kriegerische Auseinandersetzungen und Belagerungen das Baugeschehen immer wieder lahmlegten, konnte der Turmbau erst ab 1518, binnen drei Jahren, zügig zum Abschluss gebracht werden.<p>Den Anstoßgeber für den Bau sehen Historiker (Petrin, Seidl) in dem Perchtoldsdorfer Pfarrherrn Thomas Ebendorfer (1388-1464), der auch schon mit dem prestigeträchtigen Ausbau der Pfarrkirche deutlich sichtbare Spuren im Ortsbild von Perchtoldsdorf hinterlassen hat. <p>Fast zur Gänze konnte der Wehrturm bis heute in seiner Ursprünglichkeit erhalten werden - abgesehen davon, dass er sich durch die Abtragung der Festungsmauern im Jahr 1791 nun freistehend präsentiert und so an Höhe und Mächtigkeit dazugewinnen konnte.

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Petronell - Auxiliarkastell

Vom römischen Reiterlager von Carnuntum ist heute oberirdisch nicht mehr viel zu sehen. Auf Grund der jahrzehntelangen Grabungen kann das Lager jedoch als das am besten erforschte Reiterlager am österreichischen Teil des Donaulimes bezeichnet werden. Im Rahmen eines kleinen Spaziergangs werden wir gemeinsam das Auxiliarkastell am Originalstandort besuchen, die Ausdehnung des römischen Reiterkastells und das angrenzende Kastellvorland erwandern. Die Innenbebauung des Kastells wird erklärt und Bildmaterial, das während des Rundgangs gezeigt wird, soll die Präsentation und Visualisierung der Innenbauten erleichtern. Im Anschluss an die Führung kann das Museum besucht werden. Der Rundgang beginnt und endet jeweils beim Museum Auxiliarkastell.

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Schwechat - Bezirksgericht Schwechat

Das Schloss Altkettenhof wurde 1902 im Auftrag von Anton Dreher im neobarocken Stil umgebaut. Anton Dreher, als Erfinder des Lagerbiers zu großem Reichtum gelangt, lebte dort bis zu seinem Tod 1921. Im Jahr 1938 wurde das Schloss der Stadtgemeinde Schwechat geschenkt. Im 2. Weltkrieg wurde es von den NS-Truppen als Schulungsgebäude und Lazarett genutzt, während der Besatzungszeit diente es der Roten Armee als Verwaltungsgebäude. Seit 1964 beherbergt das Schloss das heutige Justizbildungszentrum und das Bezirksgericht Schwechat. Im Zuge der etwa 40-minütigen Führung werden die architektonischen Besonderheiten, wie der erst kürzlich in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt renovierte Wintergarten, der Zitronenholzsaal, die beiden Festsäle und das beeindruckende Stiegenhaus gezeigt. Dabei handelt es sich um Räumlichkeiten, die im Regelfall nicht öffentlich zugänglich sind. <p>Max. 20 Teilnehmer:innen pro Führung

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St. Pölten - Museum am Dom

Das ehemalige Augustiner-Chorherrenkloster ist seit dem 18. Jahrhundert Sitz des Bischofs sowie der Verwaltung der Diözese St. Pölten. Das älteste niederösterreichische Kloster erfüllt heute viele Funktionen: unter anderem ist das neu eröffnete Museum am Dom in den historischen Räumlichkeiten angesiedelt. Alte Knochen werden in der Reliquienausstellung in ganz neuem Licht präsentiert. 2019 wurde ein neuer zeitgemäßer Zugang zu Diözese und Museum baulich fertiggestellt und schafft eine spannende Verbindung zwischen barockem Ambiente und moderner Architektur.

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Traiskirchen - Wiener Tramwaymuseum | Museumsdepot Traiskirchen

Das Wiener Tramwaymuseum (WTM) beherbergt in seinem Museumsdepot Traiskirchen derzeit 29 denkmalgeschützte historische Wiener Tramwayfahrzeuge, die hier nicht nur abgestellt, sondern auch in der Restaurierwerkstätte aufgearbeitet werden. Dieses Jahr wird eine Sonderausstellung zur Wiener Lokalbahn präsentiert, welche die Entwicklung vom Ziegeltransporter zum modernen Verkehrsbetrieb zeigt. Um 13:30 Uhr findet dazu ein etwa eineinhalbstündiger Multimedia-Vortrag von Dipl.-Ing. Otto Brandtner mit dem Titel „Die Anfänge der Badnerbahn" statt. Zudem kann die umfangreiche Sonderausstellung zur Wiener Stadtbahn besichtigt werden.

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Waidhofen an der Ybbs - Denkmal Heiliges Grab

Das Heilige Grab im Untergeschoss der sogenannten ehemaligen Johanneskapelle, die auch als Lutherturm bezeichnet wird, ist nur einmal im Jahr wenige Stunden für Gläubige geöffnet, darüber hinaus ist eine Besichtigung normalerweise nicht möglich. Am Tag des Denkmals wird die monumentale barocke Gruppe aus vergoldeten Statuen erstmals auch für Kunstinteressierte zu besichtigen sein. Im Heiligen Grab ist die Grablegung Christi dargestellt: Josef von Arimathäa und Nikodemus tragen den Leichnam Jesu zu Grabe, Maria, Johannes und Magdalena sind die trauernden Zeugen. Niemand kennt die Besonderheiten des bemerkenswerten Denkmals besser als der Stadtpfarrer von Waidhofen / Ybbs, Kanonikus Mag. Herbert Döller, der persönlich anlässlich des Tag des Denkmals am 26.09.2021 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr das Grab für Kunst- und Denkmalinteressierte öffnen und näher erklären wird. Besser als manche Dokumentation wird ein Besuch dieser sakralen Stätte einen bleibenden Eindruck vermitteln. Auch im nahen Umkreis dieses Denkmals gibt es viele weitere Kleinode zu sehen, die ebenfalls am Tag des Denkmals von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr bei einer Führung besucht werden können. Der Kulturkreis Freisingerberg, Karl Piaty sen., wird den Besucher:innen diese Denkmale vorstellen und sie von ihrer historischen und kulturellen Seite beleuchten.

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Waidhofen/Ybbs - Bezirksgericht Waidhofen an der Ybbs

Allerorts, in der Stadt als auch am Land, wird Tradition mit Moderne verbunden - gerade auch im architektonischen Bereich. Bei einem Rundgang durch die Stadt zeigen wir Waidhofner Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen das Stadtbild mit historischem Kern im Spannungsfeld mit dem zunehmenden Raumbedarf, sowie zeitgemäßem Um- und Ausbau. Themen sind Wohnen im Altstadtkern, Bauverfahren und Denkmalschutzauflagen, sowie der Umgang mit Hausbesitzern bei Sanierungen. Hier übernimmt die Gemeinde als Bauinstanz mit ihrem Gestaltungsbeirat eine Schlüsselrolle.

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