Oberösterreich

Andorf - Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof

Der offene Vierseithof ist aus dem Innviertler Landschaftsbild nicht wegzudenken. In mehreren Schautafeln auf dem Heuboden wird diese prägende Gehöftform, die auch dem Brunnbauerhof in Andorf zu eigen ist, beleuchtet. Das Innviertler Freilichtmuseum Brunnbauerhof, dessen ältester Gebäudebestandteil über 200 Jahre alt ist, ist ein geradezu idealtypischer Vertreter dieser Bauweise. Die großteils originale Einrichtung aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts vermittelt den Besucherinnen und Besuchern anschaulich, wie die Hofbewohnerinnen und -bewohner damals innerhalb dieser vier Seiten gelebt und gearbeitet haben.

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Aspach - DARINGER Kunstmuseum Aspach

Bei einer Führung zur zeitgenössischer Bildhauerkunst am DARINGER Lebensweg der Kunst begegnen wir den gesellschaftlichen Themen unserer Zeit: Die KAUERNDE: Kriegerdenkmäler sind in der künstlerischen Ausdrucksform oftmals sehr auf das Männliche konzentriert. Die Kauernde am Kriegerdenkmal in Aspach weist uns ausdrucksstark auf das große Leid der Frauen in den Jahren des Krieges hin. Getrennt sein bringt Schmerz und Leid. Die Sorge um die Lieben ist das Schicksal der Frauen. WIR-BRUNNEN: Menschen brauchen Menschen, brauchen die Gemeinschaft und das Zusammenstehen. Der Kreis ist aber nicht geschlossen, sondern geöffnet - wir sollten trotz des engen Zusammenhalts offen sein für andere. Diese Skulptur - ein DENKmal für Verantwortliche in Politik und Gesellschaft? BEGLEITUNG: Sicherheit und Nähe im Miteinander finden! Die Menschen zu begleiten, ihnen zu begegnen, war dem Bildhauer Manfred Daringer stets ein Anliegen. Er suchte in seinen Werken immer die Schlichtheit und befreite so die Skulpturen vom unnötigen Ballast störender Details. „Der Inhalt braucht reine Form, mehr nicht." (Manfred Daringer)

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Bad Ischl - Museum der Stadt Bad Ischl

Das Haus in dem sich Kaiser Franz Josef mit Elisabeth von Bayern (Sisi) verlobt hat, lädt ein zu einer Entdeckung der bewegten Geschichte Bad Ischls, vom kleinen Salinenort bis hin zur Kaiserlichen Sommerresidenz und zum eleganten Kurort. Zwei Sonderausstellungen entführen in die Welt, und zwar nach Kairo und einmal um die ganze Welt. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

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Bad Ischl - Pfarrkirche

Im Jahr 2017, als sich der Geburtstag der großen Gönnerin und „Geburtshelferin“ der Stadtpfarrkirche, Kaiserin Maria Theresia, zum 300. Mal jährte, sah es die Pfarrgemeinde als besonderen Auftrag, die Sanierung und Neugestaltung dieses Kulturjuwels in Angriff zu nehmen. Die Grundordnung der Kirche wurde nicht angetastet, jedoch mit der Versetzung des Taufbrunnens in den Eingangsbereich ein völlig neuer Akzent gesetzt. Durch ein künstlerisch gestaltetes Portal mit Goldoberfläche wurde der Bogen zum Altarraum aufgespannt und die feiernde Gemeinde fortan in die Mitte des Geschehens geholt. Mit Altar, Ambo und Priestersitz – gestaltet von Künstlerin Inge Dick – konnten langjährige Provisorien ersetzt werden. Und durch das Aufgreifen der im Raum vorhandenen Farben fügen sich die neuen Orte nun harmonisch ins Gesamtbild ein, ohne historisierend zu wirken. Die technischen Einrichtungen Strom, Heizung und Tonanlage waren in die Jahre gekommen und mussten erneuert werden, Schäden an den Böden und an den Fresken mit dramatischen Rissen im Gewölbe wurden ausgebessert. Auch die Fenster, die Mosaike und die historischen Kaiserstühle erstrahlen seither wieder in „altem“ Glanz.

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Braunau - Pfarrkirche Braunau St. Stephan

Die Sonderausstellung „555-Jahre Stephanskirche in Braunau" erzählt von der beeindruckenden Geschichte der Pfarrkirche mit all den Veränderungen bzw. Einflüssen der verschiedenen Epochen. St. Stephan in Braunau wurde von 1439 bis 1466 zur Zeit der Spätgotik erbaut. Baumeister Stefan Krumenauer errichtete einen dreischiffigen Staffelbau. Durch Anbau von Zunft- und Handwerkskapellen nördlich und südlich entstanden zwei weitere „Schiffe“. Die Inneneinrichtung umfasst Stücke der Gotik, Meisterarbeiten des Barock von Martin Zürn und den aus der Neugotik stammenden Hochaltar nach Entwurf des Wieners Friedrich von Schmidt.

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Engelhartszell - Burgus Oberranna am UNESCO-Weltkulturerbe Donau-Limes

Der spätantike Burgus von Oberranna, von den Römern wahrscheinlich Stanacum genannt, liegt im Gemeindegebiet des Donaumarktes Engelhartszell. Dieser wichtige Grenzposten am Donau-Limes ist etwa 1700 Jahre alt und das am besten erhaltene antike Gebäude von Oberösterreich. Seit 30. Juli 2021 ist der Burgus Oberranna Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Donau-Limes.

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Enns - Museum Lauriacum

Diese besondere Führung nimmt Sie mit auf eine Reise zu den Ennser Denkmälern religiöser und moderner Architektur.

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Enns - Museum Lauriacum 2

Der Museumverein Lauriacum gibt anhand der im Museum verwahrten kostbaren und kulturhistorisch bedeutenden Zunftfahnen, die jüngst aufwändig restauriert wurden, spannende Einblicke in die Geschichte und Symbolik des Zunftwesens, sowie dessen Bedeutung für Enns und für die Entwicklung der Städte in Österreich. Die Zunftfahnen setzen sich zusammen aus dem roten Seidendamast, einem in Öl beidseitig bemalten Fahnenbild und der Fahnenstange aus Holz, weiters sind Schabracken mit goldenen Inschriften, sowie Fransenborten und sogenannte Posamentriequasten vorhanden.

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Freistadt - Mühlviertler Schlossmuseum

Im besonderen Ambiente der Schlosskapelle können am diesjährigen Tag des Denkmals die Hinterglasbilder aus Buchers und Sandl besichtigt werden. Zudem kann mit alten Handwerkstechniken unter Anleitung von Bernhard Plöchl ein Druck mit einer historischen Presse angefertigt werden. Eine Führung mit dem Thema „Heiligendarstellungen in Freistadt" um 15:00 Uhr ergänzt das Programm der Veranstaltung.

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Gmunden - Dampfschiff GISELA

Historisch und technisch Wissenswertes über Dampfschiff GISELA und die Traunseeschifffahrt. Die GISELA, benannt nach einer Tochter von Kaiser Franz Joseph I., ist eines der ältesten Dampfschiffe der Welt. In der Kaiserkabine reiste die Kaiserfamilie auf ihrem Weg nach Bad Ischl oftmals von Gmunden nach Ebensee. Im Anschluss an die kostenlose Führung am Tag des Denkmals besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der großen Seerundfahrt zum ermäßigten Tarif (14:45 Uhr).

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Gmunden - Kammerhof Museum Gmunden

Parallel zu Sonderfahrten mit dem 150 Jahre alten Dampfschiff Gisela auf dem Traunsee finden in der Themenausstellung im Kammerhof Museum Gmunden Spezialführungen statt. In der Ausstellung werden neben Schiffsmodellen (Raddampfer Gisela, Raddampfer Elisabeth, Johann Orth, Sonnstein und anderen) vor allem die Gründer der Donau-Dampfschifffahrt und der Traunsee-Dampfschifffahrt thematisiert. Daneben gibt es Originalbauteile der Gisela und Erinnerungsstücke an weitere Schiffe der Traunsee-Flotte zu bestaunen.

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Grein - Stadttheater Grein

Das Historische Stadttheater Grein (1791), als ältestes Bürgertheater im deutschsprachigen Raum auch Teil der Europastraße der Historischen Theater, gilt als ein Juwel. Im Oktober 2020 wurde in Abstimmung mit dem Land Oberösterreich und dem Bundesdenkmalamt mit der Generalsanierung begonnen. Im Fokus standen dabei die behutsame Restaurierung des historischen Theatersaals, die Barrierefreiheit mit eingeschlossen, und nicht zuletzt ein Dachgeschossausbau für die bessere Nutzung des Stadttheaters bzw. des Alten Rathauses. Erfahren Sie mehr über die umfangreichen Restaurierungs-, Sanierungs- und Adaptierungsarbeiten am Tag des Denkmals. Im Zuge einer Führung in Anwesenheit der Landeskonservatorin Ing. Mag. Petra Weiss gemeinsam mit der zuständigen Referentin, Dr. Imma Walderdorff (Abteilung für Oberösterreich des Bundesdenkmalamtes) und den Restauratoren Mag. Christian Woller und Mag. Johannes Duda, sowie Vertreter:innen der Stadtgemeinde Grein, gewinnen die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die laufenden Restaurierungsarbeiten.

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Kremsmünster - Stift Kremsmünster

Von Anbeginn spielte Bildung im Stift Kremsmünster eine wesentliche Rolle. Aus der mittelalterlichen Klosterschule entstand 1549 das Gymnasium. Im Lauf der Zeit waren die Schulräumlichkeiten an verschiedenen Orten im Stift untergebracht, bis 1891 in Nachbarschaft zur Sternwarte ein neues Gymnasialgebäude errichtet wurde. 2015/16 erfolgte eine Erweiterung und Modernisierung der Schule durch Architektur auf der Höhe der Zeit mit barrierefreiem Zugang zu allen Räumen sowie einem Beitrag zur nachhaltigen Energiegewinnung. Am Tag des Denkmals stehen historisch und künstlerisch interessante Räume offen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.<br>Themenführungen um 14:00 Uhr und 16:00 Uhr mit Akademischer Kapelle und Stationen im Stiftsgymnasium.

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Lambach - Benediktinerstift Lambach

Den Mönchen des Benediktinerstiftes Lambach ist ein offenes Haus mit vielen Menschen ein Anliegen. Daher kommt es auch, dass sich gleich zwei Schulen am Kloster angesiedelt finden. Eine Handelsakademie und ein Realgymnasium bilden in Summe rund 500 Schüler:innen aus. Damit Unterricht in zeitgemäßer Form stattfinden kann, müssen Räume natürlich immer wieder adaptiert und modernisiert werden. Was in den letzten Jahren verändert wurde und welche Angebote es gibt, wird in zwei Führungen erläutert. Zusätzlich findet ein Kinderprogramm und ein Siebdruck Workshop statt, von dem man sich selbst gedruckte „Architektur" mit nach Hause nehmen kann.

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Lambach - Stift Lambach - Bibliothek

Mit einem neuem Veranstaltungsformat wollen wir Räume im Stift Lambach gemeinsam mit Besucher:innen entdecken und erfahren. Der erste Termin führt in die Stiftsbibliothek. Wir betrachten nicht nur die Schönheit der beiden Säle, den großen Saal mit den Malereien von Melchior Steidl aus der Zeit um 1699 und den kleinen Saal mit Arbeiten eines unbekannten Künstlers aus dem Jahr 1711. Wir entdecken Bücher und deren Einbände. Ein Möbel aus dem Jahr 1730 ermöglicht das zeitgleiche Arbeiten an acht Büchern. Musik und Texte runden die Eindrücke ab. Es gibt auch ein besonderes Buch zu entdecken, das nur sechs mal existiert, wie eine Projektgruppe der Universität Augsburg feststellte, die bereits zwei Sommer lang den Bestand der Bibliothek aufarbeitet.

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Lambach - Stift Lambach - Chorkapelle

Die Chorkapelle ist eines der Herzstücke des Stiftes Lambach. An diesem Ort trifft sich die Mönchsgemeinschaft zum gemeinsamen Gebet.Die Kapelle mit ihrer mannigfachen Ausgestaltung bietet Raum zum Gebet und begleitet mit ihrem ansprechenden Bildwerk die Mönche. Seit Dezember 2021 wird dieser Raum restauriert. Die Arbeiten sind in der Zielgeraden. Was finden wir vor? Die Chorkapelle – eine Verlängerung der Stiftskirche – wurde um 1660 errichtet und vom Tessiner Künstler Carpoforo Tencalla freskiert. Aus derselben Zeit ist auch der reiche Stuck, der Giovanni Bapt. Mazza zugeschrieben wird. Genauso alt ist auch das Chorgestühl aus Nußholz. Ein Altar aus jüngerer Zeit und Seccomalereien aus dem Jahr 1887 an den Stirnwänden ergänzen die reiche Ausstattung. Was wurde getan? Um die restauratorischen Arbeiten nachhaltig zu sichern wurden Fenster, Belüftung und Heizung adaptiert, um die künstlerischen Arbeiten nicht zu gefährden. Die Restauratoren legten die Arbeiten von Carpoforo Tencalla frei, die im 19. und im 20. Jahrhundert restauriert und dabei übermalt wurden. Weiters wurde das Chorgestühl gepflegt, gesichert und wo nötig erneuert. Was bieten wir am Tag des Denkmals? • Besichtigungsmöglichkeit • Erklärung des Raumes, seiner Ausstattung und seiner Funktion • Begegnung im Klausurgang und Gästespeisessaal

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Linz - architekturforum oberösterreich

Im November eröffnet das afo die Ausstellung „Kühne, Schulte, Gegenwart“ als Teil einer Kooperation mit dem Nordico Stadtmuseum. Das Nordico beleuchtet die historische Dimension, das afo fokussiert auf Reflexionen des Werks der bedeutenden Architektenpersönlichkeiten. Die Städtische Volksküche – heute afo bzw. Galerie MAERZ – spielt als wichtiges Werk im Œuvre Kühnes in beiden Ausstellungen eine Rolle. Als Vorgeschmack öffnen wir die Türen und präsentieren das Haus und Plan- und Bildmaterial. Ab 16:00 Uhr im Nordico Gespräch hinter den Kulissen „Eine Ausstellung entsteht“ (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lisa Schmidt, Kurator Georg Wilbertz) .

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Linz - Kunstuniversität

1947 zog die Kunstschule der Stadt Linz, aus der später die Kunstuniversität hervorging, in das Brückenkopfgebäude West. 2015 fiel der Startschuss für den Umbau der beiden denkmalgeschützten Brückenkopfgebäude (Büro Architekt Adolf Krischanitz). Ein besonderer Blickfang im Brückenkopfgebäude Ost ist der gläserne „Transzendenzaufzug" von Künstlerin Karin Sander, finanziert und realisiert von der Bundesimmobiliengesellschaft und ihrer Kunstinitiative BIG Art. Seit Abschluss der Umbauarbeiten im Jahr 2019 stehen der Kunstuniversität beide Bauten zur Nutzung zur Verfügung und ermöglichen damit eine Standortkonzentration im Zentrum von Linz.

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Linz - Lentos Kunstmuseum Linz

Mit dem Lentos, 2003 erbaut von den Zürcher Architekten Weber & Hofer, hat Linz ein Kunstmuseum von internationalem Rang erhalten. Zugleich ist es ein lebendiger Ort des Austausches mitten in der Stadt. Aber was ist ein Museum eigentlich? Wer stellt in einem Museum aus, wer kommt zu Besuch und was kann man in einem Museum alles machen? Können wir ganz genau sagen, wo die Stadt aufhört und das Museum anfängt? Sprechen „die Stadt" und „das Museum" miteinander? Am Tag des Denkmals 2021 laden wir Erwachsene und Kinder ein, um sich im Rahmen eines interaktiven Kunstspaziergangs mit diesen und vielen weiteren Fragen zu beschäftigen. Wir erkunden den Außenraum rund um das Lentos, Menschen, die tanzen und Musik machen, den Fluss, der sich im Museum spiegelt, die Skulpturen an der Donaulände und erhalten einen Blick hinter die Kulissen von Kunstvermittlung und Kunstausstellungen.

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Linz - Mariendom - Dombauhütte

Präsentiert wird die Baugeschichte des Doms anhand der planlichen Abfolge und Erklärungen durch den Dombaumeister, die Entstehung einer Bleischrift vor Ort ausgeführt durch den Hüttenmeister und ein digitaler Rotationskörper eines Werkstückes. Im Innenraum des Domes (Turmbereich) wird eine Ausstellung der Baugeschichte mit großformatigen Plänen gezeigt und erklärt. Die handwerkliche Entstehung einer Bleischrift, in Stein gehauen, „Ora et labora".

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Linz - Nordico Stadtmuseum Linz

Am 18. November 2021 eröffnet das Nordico die Architekturausstellung „Gebaut für alle. Curt Kühne und Julius Schulte planen das soziale Linz 1909 bis 1938“. Erstmalig beleuchtet die Ausstellung nicht nur diese beiden für Linz wichtigen Architekten, sondern ein bis heute prägendes Kapitel der Stadtgeschichte. Wir laden zu einem Blick hinter die Kulissen ins Grafikdepot. Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lisa Schmidt und Gastkurator Georg Wilbertz geben Einblicke und stehen für Fragen zur Verfügung. 14.00 Uhr: ehem. Volksküche, heute Architekturforum Oberösterreich, ein Hauptwerk von Curt Kühne. Der Leiter des Architekturforum Oberösterreich Franz Koppelstätter führt durch das Haus.

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Linz - OÖ Literaturmuseum im Stifterhaus

Adalbert Stifters Linzer Jahre werden in einer Führung beleuchtet und seine besondere Beziehung zum Salzkammergut wird in einem Vortrag des Historikers Dr. Michael Kurz dargestellt. Dabei wird auf die zahlreichen literarischen wie bildnerischen Umsetzungen der Region in Stifters Werk hingewiesen. Thematisiert werden auch Stifters Salzkammergut-Reisen in seinen Funktionen als Landesschulinspektor, Landeskonservator und Vizepräsident des Oberösterreichischen Kunstvereins und sein Besuch bei Kaiserin Elisabeth in Bad Ischl.

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Linz - Schlossmuseum

Das Schlossmuseum präsentiert sich im heutigen Erscheinungsbild als ein historisch gewachsenes Bauensemble. Auf dem Platz der abgetragenen mittelalterlichen Burg entstand in den Jahren um 1600 ein modernes Renaissanceschloss, dessen Südtrakt im Zuge der Brandkatastrophe 1800 zerstört und erst in den Jahren 2006 bis 2009 in einer zeitgenössischen Architektursprache wieder eröffnet wurde. Sonderausstellungen aktuell: HEAVEN CAN WAIT FRANZ JOSEF ALTENBURG

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Mauthausen - Denkmale inklusive

Ein Rundgang durch den Donaumarkt Mauthausen mit besonderem Blick auf verschiedene Kleindenkmale - aus der Geschichte, aus der Gegenwart, aus Krieg und Frieden, aus Kirche, Kunst und Kultur. Auf Schritt und Tritt von Denkmalen umgeben.

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Mauthausen - KZ-Gedenkstätte

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen gewinnt als internationaler Lern- und Bildungsort zunehmend an Bedeutung. Um dem Bildungsauftrag der Gedenkstätte gerecht zu werden, beschäftigen wir uns ständig mit Fragen der Originalität der historischen Bausubstanz, deren Sicherung, Sichtbarmachung und Zugänglichkeit. Bei einem Rundgang sprechen wir gemeinsam mit Vertreter:innen der Burghauptmannschaft Österreich, deren Hauptaufgabe die nachhaltige Erhaltung des baukulturellen Erbes in Österreich ist, über Themen wie die Erhaltung der historischen Bausubstanz bei gleichzeitiger Zugänglichkeit und allen damit verbundenen Konsequenzen.

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Obernberg am Inn - Markt und Burg

Der prächtige barocke Marktplatz in Obernberg zeugt von der Bedeutung des Ortes, der bis 1782 dem Bistum Passau unterstand. Geprägt von Handel und Schifffahrt, entstand hier ein Wohlstand, der viele kulturelle Schätze hervorbrachte. Der historische Rundgang beginnt am Marktplatz, an dem u.a. einige herausragende Stuckarbeiten der bedeutenden Künstlerfamilie Modler zu bewundern sind und führt über mehrere Stationen zum revitalisierten Burgareal. Das dort entstandene Ensemble mit KUNSTHAUS, Seminarhaus, Falknerei und historischer Gartenanlage kann als gelungene Wiederbelebung historischer Substanz bezeichnet werden.

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Ottnang am Hausruck - Pfarrkirche, alte mechanische Turmuhr

Im Kirchturm der Pfarre Ottnang befindet sich noch die alte mechanische Turmuhr aus dem Jahre 1820, die nach mehreren Umbauten und Reparaturen bis April 2021 in Betrieb war. Wegen der hohen Reparaturkosten wird die Turmuhr jetzt elektrisch betrieben. Die alte Uhr ist eine Rarität, die vollständig erhalten ist und bei der Führung gezeigt wird. Die drei Antriebsgewichte mussten jeden Tag händisch hochgekurbelt werden. Ein Video zeigt die Schindeleindeckung des Zwiebelturmes und die Turmkreuzsteckung aus dem Jahr 2003.

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Riedau - Lignorama

Das LIGNORAMA zeigt den Werkstoff Holz und den Wald in vielen Facetten: Handwerkskojen, eine Wand der Sinne und ein Sägegatter. Im Vordergrund steht, wie Holz früher bearbeitet und verwendet wurde und wie mit Holz gebaut wurde. Holzbearbeitung in vergangenen Tagen erforderte neben Muskelkraft auch einiges an Geschick und Erfahrung. Versuchen Sie sich an einfachen Geräten wie Hobel, Zugsäge und der Hoanzlbank! Zur Stärkung stehen Getränke, Kaffee und Mehlspeisen bereit, in der Dauerausstellung des Museums erfahren Sie Wissenswertes über die Geschichte des Holzhandwerkens.

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Sankt Florian - Augustiner Chorherren Stift

St. Florian blickt auf eine wechselvolle und vor allem beindruckend lange Geschichte zurück. Auf den Spuren des Namenspatrons begegnen sich Legende und Wirklichkeit, alte Häuser erzählen ihre Geschichte und offenbaren ihre Geheimnisse Besucher:innen ebenso wie Einheimischen! Vom Stift über den Friedhof, den „finsteren Gang“ und den historischen Markt geht es auf eine Zeitreise durch die 1700-jährige Entwicklung von Stift und Markt bis zur Kirche St. Johann (mit Innenbesichtigung).

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Scharnstein - Geyerhammer

1987 wurde die Sensenproduktion nach 400 Jahren ihres Bestehens eingestellt. Zwei Jahre nach der Schließung kaufte die Marktgemeinde das Gebäude und vermietete es an den Kultur- und Heimatverein. Bereits im Jahr 1992 konnte das Sensenmuseum eröffnet werden. In diesem Museum kann man die Herstellung einer Sense hautnah erleben, zwei Arbeitsschritte werden an orginalgetreu erhaltenen Hämmern gezeigt. Ehemalige Sensenschmiede entführen in eine längst vergangene Zeit, in der aus einem glühenden Stück Stahl eine fertige Sense entstanden ist. Außerdem gibt es interessante Informationen zum sozialen und kulturellen Leben der Sensenarbeiter.

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Scharnstein - Zülowstuben im Sternberg

Der österreichische Maler Franz Zülow hat zwischen 1942 und 1947 immer wieder Zeit im Haus Sternberg in Viechtwang verbracht. Wegen seines Berufsverbots musste er sich und seine Familie mit kleinen Aufträgen ernähren. Zwei Räume wurden mit Malereien an Türen, Wänden und am Plafond gestaltet. Zülow hat die Landschaft der Gegend und den Sternberg selbst festgehalten. Zeitgeschichtliche und kunsthistorische Informationen runden den Blick ab.

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Schlägl - Prämonstratenser Chorherren Stift Schlägl

Das Stift Schlägl ist der geistliche Mittelpunkt des oberen Mühlviertels. In seiner über 800-jährigen Geschichte verwuchsen Region und Stift miteinander, sodass heute ein Zustand natürlicher Symbiose und Verbundenheit gegeben ist. Die seelsorgerischen Aufgaben bilden die Grundlage für den ständigen Kontakt zu den Menschen. Der Wirtschaftsfaktor Stift Schlägl spielt eine bedeutende Rolle bei der Erhaltung des kulturellen Erbes. Und zu guter Letzt dient das Stift als kultureller und gesellschaftlicher Impulsgeber der ganzen Region.

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Spital am Pyhrn - Lindermayrschmiede

Mitten in Spital am Pyhrn befindet sich die ehemalige Hofschmiede. Beeindruckend ragen ihre drei mächtigen Kamine aus Bruchsteinmauerwerk über das Dach hinaus. Sie ist ein bedeutendes wirtschaftsgeschichtliches Zeugnis eines über Jahrhunderte typischen und wohlstandsprägenden Wirtschaftszweiges in der Region der Oberösterreichischen Eisenwurzen. Bis zu sechs Meister betrieben die Feuerstellen, drei dieser sogenannten „Essen“ befinden sich im Erdgeschoß der 194 Jahre alten Huf- und Hackenschmiede, eine Esse findet sich im Obergeschoß. Wo einst Wagenräder mit Eisenreifen beschlagen wurden, können Besucher:innen nicht nur einer Vorführung des Schmiedehandwerks beiwohnen, sondern auch selbst auf das glühende Eisen schlagen.

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St. Georgen - Freilichtmuseum Aignerhaus

Korbflechten aus Naturmaterialien ist eine jahrhundertealte Technik. Als Grundmaterial für kleinere Gegenstände standen Gräser, Binsen Schilf, Bast und Stroh zur Verfügung. Weiden, Haselzweige, Birke und andere Materialien nutzte man zur Verarbeitung von Körben für höhere Belastungen. Wäschekorb, Reisekorb, Brotkorb, Geschenkkorb und Flaschenkorb sind neben dem Einkaufswagen, dem Stuben- und Puppenwagen, dem Bienenkorb und Heißluftballonkorb nur einige Beispiele der erzeugten Produkte. Im Attergau erzeugt eine Frauengruppe auch „Raschschuhe", benannt nach dem Material Rasch (Alpengras), das häufig auf Waldlichtungen vorkommt.

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St. Marienkirchen bei Schärding - Pfarrkirche

Die gotische Pfarrkirche St. Marienkirchen bei Schärding ist geprägt durch die Werke zweier Künstlerinnen: Margret Bilger (1904-1971), deren Todestag sich heuer zum 50. Mal jährt, schuf zwei Farbglasfenster zum Marienzyklus in der Apsis und Gisela Stiegler (*1970) gestaltete 2019 die liturgischen Orte sowie den Beichtort neu. 10:00 Uhr: Melchior Frommel, Bilger-Experte und Biograf, Schlierbach spricht zu den Glasfenstern von Margret Bilger Gisela Stiegler, Künstlerin, Wien/Suben spricht über ihre Objekte im Kirchenraum Moderation: Martina Gelsinger, Kunstreferat/Diözesankonservatorat der Diözese Linz, Obfrau Diözesankunstverein Linz

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Steyr - Familiengruft Ludwig Werndl

Der Taborfriedhof zählt zu den stimmungsvollsten Ruhestätten Österreichs. Er vereint Kultur, Religion und Zeitgeschichte und ermöglicht eine Reise vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung ist der nach italienischem Muster errichtete Renaissancefriedhof mit umlaufendem Arkadengang und der Heiligenkapelle. Im Zuge der Industrialisierung erfolgte im 19. Jahrhundert eine Erweiterung mit der kürzlich restaurierten Ludwig Werndlgruft. Dabei stößt man auf aufwändigste Schmiedearbeiten, feinste Stuckornamente sowie Ornamentgläser. Der Steyrer Friedhof ist ein Ort der Ruhe und Einkehr, aber auch ein kulturelles Kleinod.

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Steyr - Jüdischer Friedhof Steyr

141 Grabsteine zeugen von einer kleinen jüdischen Gemeinde in Steyr. 1874 wurde der Friedhof feierlich eröffnet. 1945 sollte der Friedhof zerstört werden, doch das Kriegsende verhinderte es. Denkmale erinnern an die 100 Opfer des Todesmarsches ungarischer Juden 1945 und an 85 Steyrer Opfer des Holocaust. Darunter sind auch die Eltern und Geschwister des Malermeisters Friedrich Uprimny zu finden. Das letzte Begräbnis fand 1992 statt. Auf einem großen Gedenkstein können kleine Steine des Gedenkens niedergelegt werden. Männliche Besucher werden nach jüdischem Brauch ersucht eine Kopfbedeckung zu tragen.

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Steyr - Stollen der Erinnerung

Eingebettet in einen ehemaligen Luftschutzbunker thematisiert der Stollen der Erinnerung die Geschichte Steyrs zur Zeit des Nationalsozialismus. Der Weg durch die Ausstellung beginnt bei den Krisen der 1930er-Jahre, dem „Anschluss" 1938 und dem Ausbau der Steyr-Daimler-Puch AG zu einem der größten Rüstungsproduzenten. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte des KZ Steyr-Münichholz und das Schicksal der tausenden Zwangsarbeiter:innen. Berichte geben Einblicke in deren Alltag, der durch das rassistisch geprägte Verhältnis zur Bevölkerung definiert war. Prominent erörtert werden zudem der Widerstand und der Umgang mit der NS-Vergangenheit.

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Windhaag bei Freistadt - Pfarrkirche

Im Turm der Pfarrkirche Windhaag befindet sich eine der wenigen historischen Turmuhren, die auch heute noch in Betrieb sind. Das Uhrwerk und das neun Meter lange Pendel mit dem wuchtigen Granitstein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts lassen die Zeit auf eindrucksvolle Weise erleben.<p>Führungen am Tag des Denkmals nach Bedarf

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