Steiermark

Bruck an der Mur - Heiligen-Geist-Kapelle

Die Heiligen-Geist-Kapelle, erbaut um 1497, steht als Symbol für Innovation, Aufbruch und Erneuerung am Ende des Mittelalters. Ihr außergewöhnlicher dreieckiger Grundriss als Herausforderung an Bau- und Handwerkskunst löste immer schon Staunen und so manche Diskussion aus. Die Restaurierungsarbeiten sind seit Juli 2020 nach neun Jahren abgeschlossen und die Kapelle kann nun erstmals in ihrer ganzen Schönheit und Eleganz erlebt werden. Das spätgotische Bauwerk mit seinen modernen und zeitgemäßen Ergänzungen wurde aktuell für den Bauherrnpreis 2021 nominiert. Anlässlich des Tag des Denkmals setzt eisenZ*ART eine Tanzperformance mit konzertantem Kontrabass zum Thema der Dreifaltigkeit mit der Architektur körperlich in Beziehung. Die Tanzperformance findet stündlich statt - anschließend sind Führungen in der Heiligen-Geist-Kapelle vorgesehen.

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Graz - Basilika Mariatrost

Basilika Innenrundgang: Der Rundgang mit der Restauratorin führt durch den imposanten Innenraum der Basilika, wo nach der Sanierung die Kanzel und der Hochaltar mit der Gnadenstatue wieder erstrahlen. Auch der reiche Freskenschmuck dieses Grazer Barockjuwels kommt nach der Reinigung und nicht zuletzt durch die Erneuerung der Beleuchtung wieder voll zur Geltung. Hoch oben im Gebälk der Kirche befindet sich das in der Steiermark einzigartige und seit kurzem wieder bespielbare Fernwerk, eine kleine Orgel, deren Töne durch eine Öffnung in der Kuppel in den darunter liegenden Kirchenraum dringen. Führung: Mag. Eva Kleinsasser, Dr. Franz Hasenhütl Basilika Außenrundgang: Über die „Angelusstiege“ geht es hinauf auf den Purberg, wo seit etwa drei Jahrhunderten die Basilika in exponierter Lage thront. Nicht nur die Geschichte dieses bedeutenden Wallfahrtsortes kommt in den Blick, sondern auch die Vision des „Entwicklungsprojekts 2030“ für den gesamten Komplex. Zudem wird aus erster Hand die Frage beantwortet, warum die vermeintlich „neue“ Farbgebung der Kirche eigentlich die „alte“ sein könnte. Führung: Hubert Schwarz, Dr. Franz Hasenhütl

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Graz - Bundesdenkmalamt Amtsgebäude

2004 wurde in Kainach bei Wildon eine mehr als 3000 Jahre alte Begräbnisstätte entdeckt. Seit damals über 230 Gräber aus dem Zeitraum von etwa 1300 bis 600 v. Chr. geborgen. Einige Grabinventare spiegeln weitreichende Beziehungen und überregionale Einflüsse wider. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Begräbnisstätten dieser Zeit im Südostalpenraum. Im Rahmen der Wanderausstellung wird hauptsächlich das beeindruckende Inventar von Grab 42 aus dem 10. Jh. v. Chr. vorgestellt. Dr. Erik Hilzensauer spricht über die Aufgaben der Denkmalpflege, Dr. Christoph Gutjahr über die Ausstellung. Bereits am 25.9. wird der Tag des Denkmals um 18:30 Uhr vom Landeskonservator HR Dr. Christian Brugger eröffnet.

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Graz - Bürgerspitalkirche, St. Andrä

Im Rahmen dieses Themenrundganges besuchen Sie zwei sehr verschiedene Zentren des Glaubens in unmittelbarer Nähe, die beide wichtige soziale Aufgaben innehatten und jetzt noch haben. Die ehemalige Bürgerspitalskirche ist ein heute eher verstecktes Baudenkmal, die Kirche St. Andrä der lebendige Mittelpunkt religiösen Lebens von heute.

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Graz - Graz Museum

Das Graz Museum ist das kulturhistorische Museum der Stadt Graz, das sich in seinen zahlreichen wechselnden Ausstellungen mit Themen wie Urbanismus, Geschichte, Gender, Architektur oder Inklusion auseinandersetzt. Die Ausstellung „360 GRAZ“ erzählt anhand zahlreicher Objekte die Geschichte der steirischen Landeshauptstadt von 1128 bis 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war. In der Ausstellung „Anton Sigl. Der wackere Kanonier vom Schlossberg“ wird ergänzend zu seinem großen Schlossbergmodell, das sich im Erdgeschoss befindet, seine Geschichte der Belagerung und Verteidigung der Schlossbergfestung in Bildern präsentiert. Begleitend zur Ausstellung ist eine Graphic Novel, illustriert von Stefanie Hödlmoser, erschienen.

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Graz - Grazer Dom

Erhalten Sie durch Diözesankonservator Mag. Heimo Kaindl Einblicke in die Reinigung von Kirchen. Wie putzt man Kirchen richtig? Das kürzlich erschienene Handbuch zur Pflege kirchlicher Kunst- und Kulturgüter „Schöne Kunst“ beinhaltet Anleitungen für die Reinigung von Sakralbauten. Eine Aktivführung im Grazer Dom zeigt die Wichtigkeit der korrekten Reinigung von Kunstgütern, um Kulturgut für die Zukunft zu erhalten.

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Graz - Historisches Gewächshaus im Botanischen Garten

Das Historische Gewächshaus im Botanischen Garten der Universität Graz ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Nach der Sanierung durch die Bundesimmobiliengesellschaft wird dieses denkmalgeschützte Baujuwel aus der Werkstatt der Wiener k.k. Eisenkonstruktionswerkstätte Ignaz Gridl, die auch das berühmte Schönbrunner Palmenhaus erbaute, wiederbelebt. Als einziges, noch erhaltenes Beispiel einer universitären Glashausarchitektur des 19. Jahrhunderts ist es nun in seiner Originalfarbe Grün aus dem Gründungsjahr 1889 überliefert. Das Gewächshaus wird künftig sowohl für die Anzucht von Pflanzen als auch als Forschungsgewächshaus dienen. Und es bietet nun endlich Platz für die Workshop-Aktivitäten des Freiland Labors zur Vermittlung botanischer Kenntnisse für Menschen aller Altersgruppen. Der zentrale Kubus, das Plantarium, ist architektonischer Mittelpunkt und wird als universitäre Begegnungs- und multifunktionale Veranstaltungsstätte genutzt. Weitere Informationen finden Sie auch hier: <a href="https://bda.gv.at/aktuelles/artikel/2021/09/das-historische-glashaus-in-graz-aus-der-nostalgie-gehoben/" target="blank">Historisches Glashaus</a>

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Graz - Johann Puch Museum Graz

Die Geschichte der Fahrzeug Produktion in Graz in der denkmalgeschützten ersten Produktionshalle am Gelände des Einser-Werkes in der Grazer Puchstraße.

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Graz - Johannes Nepomuk Kapelle

Die Wandmalereiausstattung der Johanneskapelle in Mariatrost wurde vielfach verändert und zuletzt weiß überstrichen. Ein Studienprojekt von Restaurierungsstudenten der Akademie der bildenden Künste Wien gibt Einblick in die Untersuchung und Analyse der historischen künstlerischen Handwerkstechniken. Die digitale Bestandsaufnahme und Dokumentation von Erhaltungszuständen und Schäden wird dabei Ausgangspunkt für alle zukünftigen Entscheidungen sein.

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Graz - Museum Schlossberg

Im Graz Museum Schlossberg erhalten Besucher:innen Information und Orientierung in historischer und topografischer Hinsicht. Von der Kanonenhalle gibt es die schönste und weiteste Aussicht auf die Stadt Graz. Ein interaktiver Bildschirm lässt das Rad der Zeit zurückdrehen und ermöglicht es, in historische Stadtbilder einzutauchen. In der Ausstellung gibt es alles über die bewegte Geschichte des Schlossbergs zu erfahren. Und im unterirdisch gelegenen Gewölbe der Kasematte gibt ein multimediales Schlossberg-Modell Einblicke in das Innere des Bergs mit seinem kilometerlangen Stollensystem. Der Wundergarten lädt zum Verweilen ein und Grazer Fabelwesen wie Panther, Hund, Elefant und Löwe stehen für Kinder zum Spielen bereit.

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Graz - Rathaus Graz

Das Grazer Rathaus symbolisiert als Baudenkmal das Recht der Bürger:innen auf Mitbestimmung. Dieses Recht wird von den gewählten Gemeinderät:innen stellvertretend ausgeübt. Der Gemeinderat ist das höchste Organ der Stadt und er tagt in einem ganz besonderen Raum des Rathauses, dem Gemeinderatssaal. Aktuell wird dieser Saal im Grazer Rathaus, der unter der zentralen Mittelkuppel liegt, technisch auf den neuesten Stand gebracht und restauriert. Wir nutzen die Möglichkeit, Ihnen am Tag des Denkmals einen Blick unter die Oberfläche des Saales zu bieten und schauen, wie sich ein Baudenkmal, das über 100 Jahre alt ist, inklusiv gestalten und technisch auf den aktuellen Stand bringen lässt.<br>Kooperationspartner Stadt Graz: Bürgermeisteramt, Präsidialabteilung, RestauratorIn Sandra Chesi und Friedrich Nussbaumer

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Graz - Restaurieren & Workshop

Die Restaurierungswerkstatt Zottmann öffnet am Tag des Denkmals ihre Werkstätte und präsentiert gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Die Manufaktur die Vielseitigkeit der Restaurierung von Stein, Stuck und Putz. Ein Restaurierungsteam erklärt die verschiedenen Abschnitte einer Restaurierung in Theorie (Bildmaterial) und Praxis (Schaurestaurierung) und gibt Einblicke in die Restaurierung von (Klein-)Möbeln und Beschlägen. Kinder sind herzlich eingeladen, an verschiedenen Stationen selbst einzelne Arbeitsschritte auszuprobieren, wie zum Beispiel Formen gießen, Steine bearbeiten, Metallteile polieren und vieles mehr.

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Graz - Restaurierwerkstatt Wiesauer

Die seit 2010 in Graz gelegene Firma zur Restaurierung antiker Möbel bietet am Tag des Denkmals Einblicke in die Arbeitsweise eines Holzrestaurators und zeigt die unterschiedlichen Techniken und Methoden zum Erhalt historischen Kulturguts. Die zeitliche Bandbreite reicht von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert. Interessierte Personen können an diesem Tag den Fachleuten bei der Bearbeitung von Oberflächen, etwa der traditionellen Schellak-Handpolitur, über die Schulter schauen. Derzeit werden in der Werkstatt die Sitzbänke der Dominikanerkirche Wien und Türen des Parlaments restauriert.

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Graz - Schloss Eggenberg

Schloss Eggenberg ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk des Barocks. Die Residenz des kaiserlichen Statthalters Hans Ulrich von Eggenberg ist politische Architektur und anspruchsvolle Legitimation für die Herrschaft einer Familie. Die Beletage von Schloss Eggenberg hat ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute nahezu unverändert erhalten. Der Zyklus von 24 Prunkräumen mit der originalen Ausstattung des 17. und 18. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten Ensembles historischer Innenräume, die Österreich besitzt. Selten hat sich eine Raumausstattung von vergleichbarer künstlerischer Qualität so vollständig und so ungestört erhalten. Ihr Mittelpunkt ist der glanzvolle Planetensaal. Das Schloss liegt heute in einem weitläufigen Landschaftspark aus der Zeit der Romantik, der mit seinem wertvollen Baumbestand zu den kostbarsten Gartendenkmalen des Landes zählt.

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Graz - Schloss Eggenberg - Alte Galerie

Erleben Sie 500 Jahre europäische Geschichte im Spiegel der Kunst und Kulturgeschichte: Herausragende Beispiele österreichischer Gotik bezeugen in sieben Ausstellungsräumen den Glauben des Mittelalters, Meisterwerke aus Renaissance und Barock erzählen in 15 neugestalteten Themenräumen von Glanz und Elend der Frühen Neuzeit. Eine ständig wechselnde Auswahl kostbarer Handzeichnungen und Druckgrafiken aus dem Kupferstichkabinett bereichert die Dauerausstellung mit ergänzenden Themen.

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Graz - Schloss Eggenberg-Archäologiemuseum

Das Archäologiemuseum zeigt mehr als 1.200 Objekte, die als „Lebensspuren“ Ausgangspunkte für Fragen bilden, die die Menschen seit Jahrtausenden bewegen. Höhepunkte der Dauerausstellung sind hallstattzeitliche Objekte von Weltrang wie der Kultwagen von Strettweg oder die Maske von Kleinklein. Das Lapidarium des Archäologiemuseums – die Römersteinsammlung am Universalmuseum Joanneum – ist nicht nur die größte, sondern auch die bedeutendste Österreichs und des gesamten Ostalpenraumes. Die Sonderausstellung erzählt von der römischen Fundstelle auf dem Schöckl.

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Graz - Schloss Eggenberg-Münzkabinett

Die Anfänge der Münzensammlung am Universalmuseum Joanneum gehen auf Erzherzog Johann zurück. Ihre im Lauf der Zeit durch Schenkungen, Ankäufe und archäologische Grabungen vermehrten Bestände machen die joanneische Münzensammlung zur zweitgrößten öffentlichen Münzensammlung in Österreich. Heute auf rund 70.000 Objekte angewachsen, beherbergt sie als Besonderheiten Prunkstücke der Prägestätte Graz und Schatzfunde sowie Einzelfunde aus der ganzen Steiermark. In der aktuellen Sonderausstellung „Das Gold der Erzbischöfe“ des Münzkabinetts werden Salzburger Goldmünzen aus dem Bankhaus Spängler und dem Universalmuseum Joanneum präsentiert.

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Graz - Schule am Fröbelpark

Die Schule am Fröbelpark wurde 1930 im Werkbundstil als Doppelhauptschule errichtet. Der ehemalige Festsaaltrakt der Schule wurde ab 1948 als städtisches Kino und Volkstheater genutzt. Aktuell wird dieser Gebäudetrakt wieder der Nutzung als Schule zugeführt und zum Ganztagsschulbereich in Kombination mit einer Schulaula und einer Schulbibliothek umgebaut. Der zukünftige Schwerpunkt der Kreativität am Schulstandort ist integraler Bestandteil des Raumkonzepts der Umbaubereiche. Das Raumkonzept ist darauf aufgebaut, den kreativen Prozess von der ersten Idee bis zur Präsentation zu begleiten.

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Graz - Stadtpark

Für die Einen Park zur Naherholung und alltäglicher Weg, für die Anderen Sehenswürdigkeit. Der 22 Hektar große Stadtpark ist der größte unter Denkmalschutz stehende öffentliche Park in Österreich und ein geschichtsträchtiges Gartendenkmal sowie wertvoller Freiraum inmitten der bebauten Stadt. Wie kann es gelingen eine so bedeutende Parkanlage angesichts von Klimawandel und steigender Nachfrage nach lokalen Freiraumangeboten in einer wachsenden Stadt in die Zukunft zu bringen? Was sind die Anforderungen für die gärtnerische Pflege und Erhaltung dieses besonderen Parks? Was bedeutet das Parkpflegewerk für Planung, Management und die Landschaftsgärtner:innen? Der neue Infopoint wird ab 2022 über den Park als Gartendenkmal und Naturraum, die gärtnerische Pflege und aktuelle Themen wie den Klimawandel informieren.

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Graz - VS Triester in der Reiherstadlgasse

Eine Stuckdecke aus den frühen 1740er Jahren wurde im Zuge von Umbauten samt ihrer gemauerten Deckenschale aus dem ehemaligen Palais Thinnfeld in Graz ausgebaut und wartete rund eineinhalb Jahrzehnte auf ihre neue Bestimmung. Nun gelang es die Stuckdecke mit Jagdszenen in einen neuen Gartenpavillon als Erweiterung der Volksschule Triester zu integrieren. Diese liegt im ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiet der Karlau. Damit hat die Stuckdecke eine adäquate Funktion erhalten und steht im passenden historischen Zusammenhang mit dem ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiet.

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Hartberg – „Haus Lebt“ eine experimentelle Aktion im Dreikant Bürgerhaus

Das barocke Tuchmacher- und spätere Bäckerhaus Michaeligasse 10 wird im Rahmen der Aktion Haus Lebt wiederbelebt. Die beidseitigen Tore werden geöffnet, die bis dato brachliegenden Potenziale des Hauses werden genutzt und somit wird dem Leben neuer und alter Raum zurückgegeben. In Form einer zweiwöchigen experimentellen Umnutzung und öffentlichen Zugänglichmachung knüpft die Aktion Haus Lebt dort an, wo einst die Tuchmacher - und vielleicht auch die Stadt und damit wir selbst - den Faden verloren haben. Im Rahmen des Tag des Denkmals führt Barbara Wonisch vom Baudenkmalforschungsbüro Conserve durch das Haus und präsentiert die aktuellen Untersuchungsergebnisse zum 1759 erbauten Dreikanthof.

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Leoben - Bildungszentrum Innenstadt

Das Projekt zeigt die Adaptierung der denkmalgeschützten Schule in eine Terrassen-Schule, wo von jedem Geschoß aus die Ausrichtung zum Grünraum erlebt werden kann. Der Großteil der Bausubstanz bleibt dabei erhalten. Mit einer zentralen Treppenlandschaft werden die beiden Gebäudeflügel im Osten und im Westen sowie auch alle Geschoße miteinander verknüpft. Damit verschwinden die räumlich unattraktiven Innenhöfe und werden Teil eines neuen gemeinsamen Schulinneren. Weiters werden die drei mächtigen und selbstbewussten städtischen Fassaden Ost, Süd und West mit einer neuen vierten, nun vollwertigen zeitgenössischen Hauptfassade ergänzt.<br><br><b>Achtung: zum Besuch ist ein 3G Nachweis UND eine FFP2 Maske erforderlich!</b>

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Leoben - Thalhof Schlößl

Das stattliche Herrenhaus ist eine kleine Anlage mit Wirtschaftsgebäude, Pavillon und Park. Seit einigen Jahren ist sie im Besitz des international bekannten Künstlers Robert Schöller, der als Porträtmaler der besonderen Art gilt und seine Bilder am Tag des Denkmals im Haus präsentieren wird. Es entsteht damit ein spannender Kontrast zwischen der Nutzung des Gebäudes als Ausstellungsraum und den darin derzeit laufenden denkmalpflegerisch notwendigen Restaurierungsarbeiten.

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Mautern - Schloss Ehrnau

Das Schloss Ehrnau wurde Ende des 13./Anfang des 14. Jahrhunderts von den Herren zu Ehrenfels vermutlich als Wehrbau errichtet. 1673 erfolgte der Umbau des Schlosses in die gegenwärtige Form. Zuerst Adelssitz, dann Siechen- und Armenhaus bis hin zu einer Großdiskothek hatte es sehr unterschiedliche Funktionen und stand jahrelang leer, bis es 2011 ein engagierter Besitzer aus dem Dornröschenschlaf holte, der es nun schrittweise revitalisiert und zu einem Veranstaltungsort ausbaut. Bei der Führung durch das Gebäude können Sie den Spuren der unterschiedlichen Epochen und Nutzungen folgen.

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Murau - Schloss Murau

Georg Ludwig Reichsgraf zu Schwarzenberg ließ die vom Minnesänger Ulrich von Liechtenstein erbaute Burg im Jahr 1628 abtragen und erbaute an deren Stelle das Renaissanceschloss in seiner heutigen Form. Seit damals sind die Schwarzenbergs Besitzer der Herrschaft Murau. Bei den geführten Touren durch das Schloss, die auch durch Gemäldegalerie, Küche, Verlies und Kapelle führen, wird ein Eindruck über das Leben hinter dem Schlosstor und die Geschichte von Herrschaft und Schloss Murau sowie des Hauses Schwarzenberg vermittelt.

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Neudau - Schloss Neudau

Schloss Neudau war ursprünglich eine Wasserburg nahe der Lafnitz, der ehemaligen Grenze zu Ungarn. Die Anlage ist seit 1705 im Eigentum der Familie Kottulinsky. Die Barockisierung des Schlosses mit seinem charakteristischen Innenhof erfolgte Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Außenfassade wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Stile des Neubarock/Klassizismus gestaltet. Das Vorschloss hat großteils seinen ursprünglichen Renaissancestil erhalten.

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Rohrbach an der Lafnitz - Schloss Aichberg

Bei einem Rundgang durch das Schloss Aichberg erlebt man, dass Kunst, insbesondere neue Kunst, Lebenselixier des jetzigen Eigentümers ist: Bauteile wie Zäune, Handläufe, Plafonds und vor allem Türen, die im Lauf der Jahrhunderte zerstört, verheizt, gestohlen oder dem Verfall preisgegeben waren, wurden nicht nach historischem Vorbild rekonstruiert, sondern von zeitgenössischen Künstlern als neue, eigenständige Objekte geschaffen. Manche fügen sich harmonisch ein, so als wären sie schon immer da, manche bilden als Wunden der Erinnerung einen gewollten Bruch mit ihrer Umgebung.

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Rottenmann - Alter Gasthof und Lebzelterei Hofer

Der spätmittelalterliche, zweigeschoßige Bau aus dem frühen 16. Jahrhundert mit biedermeierlicher Hausfassade wurde kürzlich von zwei engagierten Bürgern übernommen. Mit gezielten Aktivitäten wird der Hofer in Rottenmann, der Stadt der Zünfte, wiederbelebt. Freuen Sie sich auf interessante Einblicke bei Ihrem Besuch! Im südlich gelegenen Innenhof des Hauses liegt der ehemalige Gastgarten mit dem restaurierten Franzosentisch, an dem 1809 die Rottenmanner Bürger mit den französischen Besatzern verhandelten. Im Erdgeschoß steht noch heute die alte Wachspresse aus dem 17./18. Jahrhundert als der Hofer noch Gasthaus und Lebzelterei war.

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Seggauberg - Jägerhaus

Das sogenannte barocke Jägerhaus ist Teil des Schlosses Seggau und wird im Rahmen des gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes Tiergarten Leibnitz unter fachlicher Anleitung von Transitmitarbeiter:innen Schritt für Schritt saniert und energetisch optimiert. Zur Erhaltung der alten Bausubstanz werden ausschließlich Leinölfarben, Kalkputz und Kalkmörtel wie anno dazumal verwendet. Bereits 17 Holztüren inklusive der Türstöcke und alle Wiener Kastenstockfenster konnten denkmalgerecht nachgebaut werden. Beheizt wird das Haus inzwischen mit bäuerlichem Waldhackgut aus der unmittelbaren Umgebung.

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Semriach - Pfarrkirche zum Hl. Ägydius in Semriach

Die dem Heiligen Ägidius geweihte spätgotische Semriacher Pfarrkirche wurde an Stelle eines romanischen Vorgängerbauwerkes errichtet und 1543 als dreischiffiger Kirchenbau fertiggestellt. Der aktuelle Zustand der Fassade lässt eine Renovierung notwendig werden. Mögliche Maßnahmen dazu werden an Hand von Musterflächen, bei denen die Oberflächengestaltungen der unterschiedlichen Stilepochen rekonstruiert werden, dargestellt. Die Besucher:innen sind eingeladen, denkmalrelevante Schritte mit Fachleuten zu diskutieren. Besondere Programmpunkte für Kinder wie eine Erlebnisbaustelle und spezielle Kirchenführungen werden angeboten. Für Verpflegung ist gesorgt.

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Söding - Sebastianikirche

Auf einer kleinen Anhöhe wurde um 1508 eine Kirche errichtet und dem Pestpatron Sebastian geweiht. Große Teile eines spätgotischen, um 1510-20 entstandenen Flügelaltars wurden hier später zu zwei Seitenaltären zusammengefügt. Der rechte Seitenaltar zeigt Darstellungen von Mariä Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi, Anbetung der Hl. Drei Könige, der linke Seitenaltar als Schreingruppe den Tod Mariä sowie die Flucht nach Ägypten und Jesu im Tempel. Der Hochaltar aus dem frühen 17. Jahrhundert besteht aus bemaltem Sandstein. 2019 erfolgte die Dach- und Turmsanierung sowie die Fassadensanierung in historischer Handwerkstradition.

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St. Georgen ob Judenburg - Pfarrhof Scheiben

Das Haus mit mittelalterlichem Kern und Erweiterung aus Spätrenaissance und Barock wird derzeit behutsam restauriert und den Bedürfnissen modernen Wohnens angepasst. Oberste Prämisse ist dabei das Erhalten möglichst aller originalen Oberflächen, Putzen und Tünchen, sowie bauzeitlicher Türen und Fenster. Die Renovierung und Installation eines Heizsystems nutzt die Steinstruktur als Speichermedium. Besichtigt werden kann die Probearbeit zur Erhaltung und originalgetreuen Rekonstruktion der Fassade.

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St. Georgen ob Judenburg - Rauchstubenhaus Giefer

Wo einst der Rand des Murtalgletschers war, lag das heutige Gehöft Giefer, das 1390 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Funde von Erz und Schlacke ums Haus zeugen von reger Bergbautätigkeit. Auch der Brotbackofen für 30 Laibe ist ein Hinweis auf die Versorgung vieler Menschen. Das offene Herdfeuer und der Rauchhimmel zeigen, dass Decke und Wände aus besonderem Holz bestehen. Erleben Sie im Giefer Beleuchtungsgeschichte vom Kienspan über Kerzen aus Bienenwachs und Petroleumlampen bis zur sogenannten Schusterkugel, die ein gezieltes Arbeiten sowie Lesen und Schreiben erst möglich machte.

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St. Radegund - Schöckl, Stubenberghaus

Das Stubenberghaus wurde 1889-90 nach Plänen von Friedrich Sigmundt als alpine Herberge auf dem Schöckl errichtet und bildet einen signifikanten und weithin sichtbaren Blickpunkt auf dem Grazer Hausberg. 100 Jahre nach der Erbauung auf Initiative des damaligen Steirischen Gebirgsvereines wurde es 1990 unter Denkmalschutz gestellt und manifestiert den ungebrochenen Willen aller Verantwortlichen und Beteiligten, die architektonische Qualität unter Verwendung örtlicher Materialien zu erhalten. Erleben Sie die unverwechselbare Atmosphäre des Hauses mit dem prachtvollen Fernblick und erfahren Sie mehr über den Bau und den Architekten Sigmundt.

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Stubenberg am See - Burg Neuhaus

Die Burg Neuhaus wurde um 1350 vom steirischen Adelsgeschlecht der Stubenbergs erbaut. Obwohl keine Berichte über feindliche Belagerungen vorliegen, hat die Burg dennoch eine abwechslungsreiche Geschichte aufzuweisen, die in zwei durch Blitzschlag ausgelösten Brandkatastrophen ihren Höhepunkt fand. Dem ersten Brand im Jahr 1551 folgte ein rascher Wiederaufbau durch den damaligen Besitzer Bernhard Drachsler; der zweite Brand 1800 besiegelte jedoch das – vorläufige – Ende dieses stolzen Wehrbaus, der in der Folge zur Ruine verfiel. 1982 begann die Revitalisierung durch die derzeitigen Besitzer unter Erhalt der historischen Bausubstanz.

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Unterzeiring - Schloss Hanfelden

Archäologische Funde ermöglichen viele Einblicke in den Alltag vergangener Zeiten. Objekte wie Fragmente von Gefäßen und Besteck geben Hinweise zum Kochen, Essen und Trinken; Kacheln von Kachelöfen, Herde oder Toiletten bzw. andere Ausstattungselemente wie Wand- und Bodengestaltungen zeigen uns die Einrichtung in den Räumlichkeiten des Schlosses Hanfelden. Überreste von Kleidungsaccessoires und anderen persönlichen Gegenständen deuten auf die ehemaligen Bewohner und ihren sozialen Status hin. Aber auch z.B. Schlossinventare aus dem 18. Jahrhundert und zahlreiche Graffiti, also direkte Botschaften der Bewohner:innen und Besucher:innen berichten vom Leben und Alltag auf Schloss Hanfelden.

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Voitsberg - Denkmale in Voitsberg

Wir beginnen unseren Rundgang bei der 1753 zur Erinnerung an die Pest errichteten Mariensäule, einem Werk von Joseph Schokotnigg. Danach widmen wir uns dem 1927/28 vom Bildhauer Franz Josef Unterholzer geschaffenen Kriegerdenkmal sowie dem von Wilhelm Gösser gestalteten Denkmal für die Opfer und Verfolgten der NS-Zeit. Ein kurzer Spaziergang führt uns zur Hans Deutscher Gedenkstätte, einem in den 1950er Jahren von Künstlern der Sezession Graz wie Friedrich Aduatz, Franz Eigner, Gottfried Fabian, Gerhard Lojen, Gerhard Moswitzer und Rudolf Pointner gestalteten Kinderspielplatz.

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Vorau - Restaurierungsatelier und Vergolderwerkstatt

Präsentation laufender Restaurierungsprojekte und traditioneller Handwerkstechniken wie z. B. Polimentvergoldung, Punzieren und Gravieren, Marmorimitation und historische Kalktechniken z. B. Sgrafitto-Technik. Externer Programmpunkt am Vormittag direkt bei der Pfarrkirche Semriach: Restaurierkonzepte und Befundungen im Bereich Architekturoberfläche mit Restaurator Ing. Markus Schaunigg.

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